Lyrik 016

Januar 15th, 2017

Häufig
schaue ich
zu dem Platz
an dem wir uns
zuletzt sahen.
Und manchmal
fühle ich etwas
das ich
nicht sehen kann.
Dich.

Ich würde
ja gern
heute noch
glauben
daß dein Empfinden
Liebe war
doch
ich fühlte nichts
von deiner
Zuwendung
als ich sie
erhoffte.
Du ließest mich
Stück für Stück
allein
und als ich
ganz am Ende war
stelltest du dich
taub.

Jahre
werde ich
brauchen
mich wiederzufinden
denn
ich bin geflohen
als ich spürte
daß es mich
nicht mehr gab.

Ich suche
nicht nur
dich
sondern
auch mich
denn
ich bin verloren
gewesen
doch
hin und wieder
treffe ich Teile
von mir
die an früher
erinnern
und doch
so anders sind.

Auf der
Erfolgsschiene
fährst du heute
mit rasantem Tempo
doch kannst
am Weg
die Blumen
nicht mehr sehen.

Auch ich
bewege mich
vorwärts
langsam
und vielleicht
schwerfälliger
als andere
aber ich
pflücke
jauchzend
Blumen an meinem Weg.

Du
fehlst mir
denn mit dir
blühte ich auf
wurde
auf geheimnisvolle Art
immer hübscher
und strahlender.
Meine Seligkeit
kannte
keine Grenzen
immer tiefer
sank ich
in die Sucht
glücklich zu sein
sah das Privileg
als normalen Zustand
und wurde
später
von den Krallen
der Realität
derart verletzt
und in den Abgrund
geschleudert
daß ich
lange Zeit
benommen
liegenblieb.

Du warst
mir
so vertraut
daß ich
dich
mit meinem Leben
betraut hatte.

Wüßte ich nicht
was Liebe ist
ich würde sie
heute
verdammen
mit ihrem Hang
in immer anderen
Kostümen
aufzutreten!

Ich hätte Lust
mal wieder Lust
zu haben
doch
mit dir
wäre es mir
nicht lustig genug.

Und
trügest du
dein bestes Lächeln
in bester Absicht
ich lache
lieber alleine
als allein
mit dir
wie damals.

Meine Gedanken
sollten
schön sein
und gut
freundlich
und voller Sehnsucht
aber harte Worte
machen
die gleiche Aussage
mit dem halben Schmerz.

In Wahrheit
sind meine Arme
immer offen
für dich
doch
in Wirklichkeit
habe ich sie
zu einem vereint
der als Schranke
dem Schmerz
entgegenhält.
Die Wahrheit
wäre ein Traum
doch Träume
sind Wünsche
ohne Macht.

Lauf nicht
zu weit
mein Liebster.
Denn
gegangen bist du
auch schon
zu weit!
-16-15- Über mir … (by Adele)
Über mir
leuchteten
die Sterne
und
unter mir
tat sich
der Boden auf.
Ich wollte mich
festhalten
an dir
doch du
warst längst
auf der Flucht.
-16-16- Es ist … (by Adele)
Es ist
so schwer
kein Clown
zu sein
seine Rollen
selbst spielen
zu müssen
sich der Welt
zu zeigen
in seiner
Verletzbarkeit
ohne sich
verstecken
zu können.
Doch
noch schwerer
ist der Moment
in dem du
erkennst
daß nicht
du allein
du bist
sondern
dir dein Ich
mit anderen
teilen mußt.
Um zu überleben.
-16-17- Komm … (by Adele)
Komm
in mein Haus
und fühle
dich wohl
sagtest du
aber wohl
fühlte ich mich
nie
denn ich hatte
immer das Gefühl
eine
unter vielen
zu sein.
-16-18- Schau … (by Adele)
Schau
ich liebe dich
noch immer.
Stoße nicht
an meine Grenzen
ohne nicht
ebenso zu tun.
-16-19- Sicher … (by Adele)
Sicher
da ist
dieser Wurm
der ein Loch
in mein Herz
gefressen hatte
aber der Kanal
den er gebohrt hat
ermöglichte mir
einen tiefen Einblick
in mich selbst.
-16-20- Schau mich an … (by Adele)
Schau mich an
hier bin ich
und glaube mir
ich selbst
bezweifle das!
-16-21- Du hast … (by Adele)
Du hast
die Nacht
mit mir
gewollt
und den Tag
ohne mich
ersehnt!
-16-22- Komm … (by Adele)
Komm
zu mir
wenn dir
etwas fehlt
aber
komm nicht
zu mir
wenn du
etwas suchst!
-16-23- Ich fahre … (by Adele)
Ich fahre
Achterbahn
denn
das nette
kleine Karussell
ist hoffnungslos
überbelegt.
-16-24- Ich glaubte … (by Adele)
Ich glaubte
so sehr
an dich
daß ich mich
nie fragte
was du
mit meinem Glauben
machtest.
Vielleicht
stärkte
ich dir
jahrelang
den Rücken
beim Bau
irgendwelcher Luftschlösser
mit irgendwem.
Aber eben
nicht mit mir.
-16-25- Du hattest … (by Adele)
Du hattest
mich
auf Händen
getragen
und heute trage ich
ohne dich
alles
was zu ertragen ist.
Doch du
balancierst
dein Tütchen Liebe
lässig
in der hohlen Hand.
-16-26- Einen … (by Adele)
Einen
Eimer Wasser
hatte ich
über meine Leidenschaft
gegossen
und zischend
schrumpfte sie
zusammen.
Ich wäre
verglüht
wenn ich
jetzt nicht
ertrunken wäre!
-16-27- Mit dir … (by Adele)
Mit dir
gemeinsam
war ich
ein Millionär
und ohne
dich
klimpern
lediglich Pfennige
in meiner
Betteldose.
Dabei bin ich
doch noch ich
nur
die Bedingungen
sind heute andere.
-16-28- Es ist unklug … (by Adele)
Es ist unklug
mit Klugheit
zu agieren
denn sie
tötet
in der Liebe
jedes Gefühl
von Spontaneität.
-16-29- Der Duft … (by Adele)
Der Duft
der Vergangenheit
liegt noch
auf mir
mischt sich
mit der
Bittersüße
meiner längst
getrockneten Tränen.
-16-30- Küß mich … (by Adele)
Küß mich
sagte ich
o, küß mich
doch
wieder einmal
meintest du
es sollte
mehr sein.
-16-31- Sag einfach … (by Adele)
Sag einfach
Hallo
zu mir
sollten wir
zusammentreffen.
Mehr nicht
denn auch ich
könnte nur
mit Hallo
antworten.
Mehr
ist nicht mehr möglich.
-16-32- Es ist … (by Adele)
Es ist
so quälend
sich immer selbst
zurückzunehmen.
Ich möchte
gern einmal
schreien
um den Druck
aus meiner Seele
zu lassen
aber Schreien
gehört zu
einer anderen Generation
und mehr noch
zu einer anderen
Bildungsklasse.
So bleibt
der Druck
bis ich platze
und danach darf ich
endlich schreien
doch meistens ist das dann
in der Isolation.
-16-33- Ich tanze … (by Adele)
Ich tanze
noch immer
im Kreise
zu unserer Melodie
obwohl du
lange schon
die Lichter gelöscht
und bereits
die Türen
geschlossen hattest.
Von außen.
-16-34- Ich schriebe dir … (by Adele)
Ich schriebe dir
so gerne
noch einmal
die Noten
meiner Liebe
und der Sehnsucht
doch der Ort
der mich
gefangenhält
kennt
keine Liebe
keine Bekenntnisse
allenfalls
Verzeihen
und Vergessen.
So bin ich
Gefangene
einer Welt
die ich mir
selbst
gezimmert hatte
und jeder
Beweis von Liebe
würde der Zensur
zum Opfer fallen.
-16-35- Ich … (by Adele)
Ich
gehöre mir
nicht ganz allein
denn
in mir
lebt
noch eine
andere Kraft
die mir hilft
durchzuhalten
wenn
meine vielen Rollen
im Leben
mich fordern.
Ich frage mich nur
wer sich
anpaßt
der andere
oder ich
weiß auch nicht
ob wir
einander
ähnlich sind.
Ich weiß nur
wir leben
zusammen
aber nicht
wie es funktioniert.
-16-36- Das Glück … (by Adele)
Das Glück
liegt
vor deiner Tür
hebe es auf
gib ihm
einen guten Platz
und hast du
einen lieben Freund
teile es mit ihm.
Hast du
keinen Freund
teile dein Glück
mit einem Feind
und du
wirst erleben
du bekommst
einen Freund.
Teilen
ist das Glück
der Welt.
-16-37- Ich weiß nicht … (by Adele)
Ich weiß nicht
wer ich bin
nicht
wer du warst
doch ich weiß
noch genau
wer wir
einmal waren.
Aber das
ist jetzt
vorbei.
-16-38- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
mein Leben
mit dir
teilen
doch mit dir
ging auch
meine Hälfte.
-16-39- Ich liebte dich … (by Adele)
Ich liebte dich
immer noch
mit dieser
Hoffnung
die auch
Erwartung war
doch heute
sind meine Träume
zerfallen
denn seit gestern
sind Zeiten
überschritten
deren Grenzen
markant waren
nur für mich
vielleicht
aber du
kanntest alles
was mich betraf
und hinterläßt
mich
tief getroffen.
-16-40- Hätte ich … (by Adele)
Hätte ich
nicht schon
Übung
im Schmerz
er würde mich
erschlagen
wäre es
unser
erstes Zusammentreffen!
-16-41- Ich habe … (by Adele)
Ich habe
keine Worte mehr
keine Tränen
und keine Hoffnung
aber vielleicht
habe ich
statt derer
jetzt endlich
mich!
-16-42- Du warst … (by Adele)
Du warst
viel weniger
als ich glaubte
denn du
gabst dich
nur äußerlich.
-16-43- Du bist … (by Adele)
Du bist
kein Teil mehr
von mir
nicht mehr
mein Glück
jedoch
vor allem
nicht mehr
mein Unglück.
-16-44- Beinahe … (by Adele)
Beinahe
bin ich schon
befreit
von den Ketten
der Hoffnung
vom Griff
nach den Sternen
und vom
Übermut
der mich
glauben ließ
ich sei
auf dem Gipfel
des Glücks.
Die Ketten
sind geborsten
die Sterne
weit entfernt
und das Glück
liegt zerbrochen
im Tal.
-16-45- Nicht …
Nicht
ohne mich
denn
mit mir
hat alle Liebe
Sinn.
-16-46- Ich schließe …
Ich schließe
die Lade
zum einstigen Glück
inhaltsschwer
überschüttet
und überschattet
doch schließen
muß ich sie
geöffnet
bliebe sie
mein sicherer Tod.
-16-47- Danke …
Danke
ja, danke
für alles
das du
mir gabst.
Du
machtest mich
reich
an Gefühl
Schmerz
und Tränen
und dennoch
gerade darum:
Danke.
-16-48- In mir …
In mir
brennt
ein Feuer
nicht zu löschen
nicht zu kühlen
doch
meine Haut
ist klamm
in meiner Starre.
-16-49- Freiheit …
Freiheit
ist das
Sehen der Blinden
das Hören der Tauben
und die Sprache
der Stummen.
Mein Stückchen
Freiheit
ist noch nicht frei
ist gefangen
auf dem Wege
zu mir.
-16-50- Der Ruf …
Der Ruf
nach Liebe
Harmonie
und
Zwanglosigkeit
ist sinnlos
denn
nur in dir selbst
kann all dieses
entstehen.
-16-51- Mal ist …
Mal ist
das Glück
eine große Sache
mit Erwartungen
und Hoffnungen
die kaum erfüllbar sind
und dann wieder
ist es nur
eine Tasse
dampfender Kakao
süß und sahnig
verlockend
aromatisch
beinahe sündig
und wolltest du
den Gipfel
des Entzückens
so füge der Wonne
nur noch
ein paar Stückchen
Schokolade
hinzu.
-16-52- Die Süße …
Die Süße
des Lebens
hatte ich.
Jetzt möchte ich
das Aroma!
-16-53- Ich stecke …
Ich stecke
meine Gefühle
in ein einfaches Etui
ohne Verzierung
und
ohne Erklärungen.
Sie sind
der kostbarste Schmuck
den ich besitze
und niemand
sollte ihn
nur der Verpackung wegen
begehren.
-16-54- Du bist das …
Du bist das
was ich
nicht bin
was ich suche
und nicht habe
nur annehmen
aber nicht
einverleiben kann.
Ich kann
weder deinen Körper
noch deine Seele
in mich
integrieren
eventuell nutzen
jedoch nicht
simpel benutzen.
Ich kann vieles
mit dir
und durch dich
doch niemals
könnte ich
du sein
wie du nie
ich sein könntest.
Wir
könnten wir sein
nur dann
sollten wir vorher
jeder wenigstens
einmal
ICH gewesen sein.
-16-55- Ich hatte dich …
Ich hatte dich
gesucht
und gefunden.
Ich habe dich
verloren
und endlich
mich empfunden.
-16-56- Verlust ist …
Verlust ist
gar nicht so
zu beschreiben
wie er wirklich ist
sich anfühlt
und niemand
außer dir
spürt
die gewaltigen Löcher
die er reißt.
Du spazierst
wie am Rande
eines Schachtes
siehst den Abgrund
unter dir
glaubst nicht
an seine Tiefe
fühlst nur
den Schmerz
zuweilen dumpf
dann wieder
dröhnend
dein Leben hat sich
von dir getrennt
betäubt
bist du
damit du
überlebst.
Und manchmal
kommt einer daher
und spricht dich
energisch
mit deinem Namen an.
Einer von denen
die nichts
verstanden haben.
-16-57- Du …
Du
wenn du
nichts mehr fühlst
in deinem Schmerz
dann fühle ich
für dich
damit du
dennoch leben kannst.
-16-58- Nimm mich …
Nimm mich
aber übernimm
dich nicht.
Ich möchte mich
geben
und nicht
immer nur
vergeben.
-16-59- Du …
Du
ich mochte dich so
liebte
beinahe alles
an dir
vielleicht außer
deiner Unstetigkeit
und deinem
mangelnden Mut
zur Treue.
Ein bißchen
mutig
mußtest du
schon sein
bei mir
denn ich hasse
läppische Gefühle
Small-talk
und einfache Gedankengänge.
Ich liebe aber
Witz und Rafinesse
den knallharten Flirt
wenn es denn
einer bleibt
und eben dich
dich liebte ich
so richtig
ohne Vorbehalte
und ohne jede Schranke.
-16-60- Der Himmel …
Der Himmel
gehört allen
die Hölle
immer nur denen
die irgendwie
anders sind!
-16-61- Schreien …
Schreien
will ich
und schreien
werde ich
sobald ich kann!
-16-62- Die Liebe …
Die Liebe
könnte dir
jeden Tag
bewußt sein
ließest du
es nur zu.
-16-63- Manch einer …
Manch einer
lebt
ohne die Liebe
und weiß
gar nichts davon!
-16-64- Jeder Tag …
Jeder Tag
ohne dich
ist ein Tag
zu mir.
-16-65- Und fühltest du …
Und fühltest du
noch ein wenig
für mich
sprich es nie aus
bin ich
dir nahe.
Sag es dem Wind
ist er bei dir
male es
mit dem Finger
in den Sand
schrei es hinaus
bist du
auf dem Meer.
Deine Botschaft
wird mich
erreichen
ist deine Sehnsucht
nur wahr.
-16-66- Hörst du …
Hörst du
den Wind
sein Singen
und Fauchen
den Sturm
wie er peitscht
wie er wütet?
Hörst du ihr Lied
wie es klingt
oder dröhnt?
Verstehst du nun
daß ich
bei dir bin?
-16-67- Neben dir …
Neben dir
war jeder Klotz
eine Elfe
ein banales Holzscheit
ein Kunstwerk
und ich
fand mich
plötzlich schön.
-16-68- Bevor …
Bevor
ich mich verlor
kannte ich mich
noch gar nicht
lerne mich
erst jetzt kennen
nachdem ich
dich verloren hatte
und mich
erstmalig erkannte.
-16-69- Manchmal …
Manchmal
gelingt mir etwas
das ich
nie gewagt hatte:
Ich finde mich
erstaunlich…
Ja, wirklich
manchmal schon.
-16-70- Es sind wohl …
Es sind wohl
die kleinsten Dinge
Gegenstand
einer Sehnsucht
die nie
gestillt werden kann.
-16-71- Meine Sehnsucht …
Meine Sehnsucht
klagt nicht mehr
siegt nicht mehr
singt still
das alte Lied.
-16-72- Du bist nicht …
Du bist nicht
fern von mir
bist mir nah
in meinen Träumen
lächelst
du mir zu
wie jemand
der mir
nahe ist.
-16-73- Es ist …
Es ist
nicht leicht
ich selbst
zu sein.
Mußte mich
erst suchen
finden
und annehmen
begreifen
und kennenlernen.
Wie leicht
ist es doch
manchmal
einen Fremden
kennenzulernen.
Es geht
oftmals
so schnell
weil man glaubt
die Fassade sei
die gerade rechte
Verpackung!
-16-74- Ich nehme an …
Ich nehme an
daß ich
ich bin
aber wer war ich
als ich
verloren war?
-16-75- So fern du …
So fern du
in der Wirklichkeit
mir auch bist
in der Wahrheit
für mich
trittst du auf
in den
hinreißendsten Kostümen.
-16-76- Am Himmel …
Am Himmel
stehen noch
dieselben Sterne
derselbe Mond
und für sie
bleibt die Zeit
wie sie immer war.
Auch ich
bleibe wohl ich
und du
bist sicher
immer noch du
doch hier
auf der Erde
kann ein
einziges Wort
ein Blick
der nicht getan
und ein Lächeln
das nicht mehr
lächeln darf
das Leben
mit einem Schlag
verändern.
Der Sinn
des Lebens
bleibt immer der
der er war
doch die Umstände
sind es
die ihn
in Frage stellen.
-16-77- Manchmal …
Manchmal
überkommt mich
Angst
die Gedanken
zu verlieren
dich zu vergessen
und dann
vielleicht
allein zu sein.
-16-78- Ich denke …
Ich denke
manchmal
ich würde
unsere Liebe
bewachen
damit niemand
sie wegnähme
um sie
zu zerstören
oder sie
billig
an andere
zu verkaufen.
Ich sitze
völlig umsonst
daneben
denn
es sind Trümmer
die ich hier
schütze
ohne Wert
denn die
einstige Innigkeit
ist längst
ausgezogen.
-16-79- Nie mehr …
Nie mehr
werden wir
einander wiedersehen.
So sehr
dieses Glauben
auch schmerzt
ich wollte
es wäre
nicht Glauben
sondern Wissen.
-16-80- Der Schmerz …
Der Schmerz
am Anfang
war unerträglich
ohne Betäubung
mal hämmernd
mal dumpf
immer gegenwärtig
als gewaltiger Druck
dem ich nicht
entkommen konnte.
Betäubt
hatte ich mich
mit Gedankenarbeit
die mich
gefangennahm
unter meiner
eigenen Haut
einen Sträfling
aus mir machte
ohne Schuldzuweisung
ohne Rechtfertigung
und ohne
Möglichkeit
mir selber
zu entkommen.
Heute
sehe ich
die Sonne wieder
denn ich habe
mich leiden lassen
ohne Anspruch
auf ein Ende.
-16-81- Singen möchte ich …
Singen möchte ich
mit dir
doch ich werde
lieber
pfeifen und trommeln
um nicht
der Wehmut
den Weg
zu bereiten.
-16-82- Für mich …
Für mich
ist eher
das Ende
der Erde
denkbar
als das
wirkliche Ende
meiner Liebe
zu dir.
-16-83- Ich weiß nicht …
Ich weiß nicht
wo du bist
doch
schlimmer war
die Gleichgültigkeit
zu der du
fähig warst.
-16-84- Manchmal …
Manchmal
umarme ich mich
selbst.
Es ist
vollkommen ungefährlich.
Wirklich.
-16-85- In meinen Gedanken …
In meinen Gedanken
ziehen
Düfte an mir
vorbei
die von damals sind
deine Haut
Wind und Wellen
das Meer
und die Sonne.
Verkettet
sind die Erinnerung
von einst
mit den Eindrücken
unserer Zeit.
Wie Parfüm
auf uns allein
abgestimmt
umweht mich
heute
das gestrige Glück.
-16-86- Würde ich …
Würde ich
von außen
so wirken
wie ich
von innen bin
wäre mein Kleid
von Asche bedeckt
mein Haar
verklettet
und meine Haut
eine Kraterlandschaft.
Nach außen
halte ich mich
neutral
und nur innen
lebe ich wirklich.
-16-87- Du warst …
Du warst
wie ein
Wackelpudding.
Jede Erschütterung
schubste dich
hin und her.
Und als es dir
zu heiß wurde
mit mir
löstest du dich
einfach auf
und sickertest
leise
durch deinen
bröseligen Untergrund
hindurch.
Ungehört
und ungesehen
um vielleicht
ganz schnell
dein duftendes Aroma
woanders
zu verbreiten.
-16-88- Wechselbäder …
Wechselbäder
sind es
die mich
erhitzen
und wieder
kühlen
meine Gefühle
auf das äußerste
strapazieren
und mich
in jeder dieser
Situationen
allein lassen.
Ich kann
den Hahn
zum Regulieren
nicht nutzen
könnte ihn
nur abstellen
doch mit der Gefahr
eines der Extreme
auf Dauer
ertragen
zu müssen.
Nur
ich selbst
kann dieser Marter
mit entschlossenem Handeln
entsteigen.
-16-89- Du …
Du
fehlst mir
ja, dennoch
aber niemals
würde ich dich
heute suchen
und klopftest du
an meine Tür
wärest du
ein Fremder
für mich.
Meine Augen
wären blind
die Ohren taub
und meine Haut
verwandelte sich
in kühlen Marmor.
-16-90- Sag es …
Sag es
dem Wind
zeig es
dem Meer
drücke es
mit den Zehen
in den Sand
solltest du
Worte haben.
Jede Botschaft
kann mich
erreichen
läßt mich lächeln
und aufleben
ist dein Gefühl
dem meinen
vereint.
-16-91- In meinen Gedanken …
In meinen Gedanken
an dich
bin ich ganz aktiv
stelle Figuren auf
denen ich
später
deine Identität gebe
dein Wesen
mit deinen Bewegungen
und deiner Stimme.
Ich führe Regie
in einem Theaterstück
das keine Bühne
spielen wird
ein Ein-Mann-Stück
tief in meinem Sinn.
So erwecke ich dich
für mich
zum Leben
lasse dich tanzen
lasse dich singen
ohne das Ziel
dich je
zu berühren.
-16-92- Manchmal …
Manchmal
fühlte ich mich
wie auf
einem großen Bahnhof.
Einfahrende Züge
mit Erwartungen
und Freudentränen
Umarmungen
beinahe wie bei
Ertrinkenden
und wieder
Abschiede
bevor ein Zug
sich in Bewegung setzt
sich aus dem Bahnhof löst
Tränen der Trauer
oder Enttäuschung
hinterläßt.
Dem Trubel
beim Kommen
und Gehen
bin ich
nicht mehr gewachsen
habe meinen Bahnhof
verlassen
empfange
und verabschiede
nicht mehr
allenfalls noch
tief in meinem Herzen.
-16-93- Komm …
Komm
in mein Haus
fühle dich
als Freund
willkommen
und geliebt.
Es ist ein Haus
ohne Grenzmauern
mit Teppichen
aus duftenden Blüten
einem Kamin
der nicht rußt
Fenstern
mit dem Blick
nach vorn
und dem
ewigen Licht
meiner Liebe.
Ich serviere dir
erlesene Speisen
von Tellern
aus hauchzartem Gold
und unterhalte dich
mit Geschichten
aus einer Welt
voller Frieden.
Dennoch
verläßt du mich
fluchtartig
ohne
erkennbaren Grund.
Ist dir
vielleicht
das Märchenhafte
schon so entgangen
daß es dir
nicht als Entspannung
sondern
als Lüge gilt?
Brauchst du
Grenzen
und Wohlstands-Schrott
auch dort
wo du
auftanken könntest
für eine Weile ja nur
in der Stille
und in den Träumen
einer anderen Welt?
-16-94- Von Pol zu Pol …
Von Pol zu Pol
könnte ich
kriechen
es wäre nie
so weit
wie der
kurze Weg
zu dir.
-16-95- Ich suche dich …
Ich suche dich
und weiß nicht
wer du bist.
Ich spüre dich
und glaube nicht
daß du mir
nahe bist.
Bist du
ein Teil
von mir
oder bin ich
das fehlende Stückchen
von dir?
Ich suche dich
und suche
vielleicht
doch nur
mich.
-16-96- Ich hätte gern …
Ich hätte gern
ein bißchen
hiervon
und ein Scheibchen
davon
aber wovon
ich noch träumte
ist mir
entfallen.

Lyrik 015

Januar 14th, 2017

Du
wenn du
einmal traurig bist
dann teile ich
mit dir
den Schmerz
denn Schmerz teilen
ist ein Akt
der Freundschaft.
Lehne dich
ein wenig
an meine Schulter
atme mit mir
den Rhythmus
der Gelassenheit
ein bißchen
Sorglosigkeit
denn morgen
ist schon wieder
ein Tag
und ganz sicher
noch nicht
dein bester.
Komm
laß dich fallen
ich stehe
neben dir.

Ich fürchtete
den Tag
ohne dich
doch die Nacht
mit dir
wäre heute
kein Deut
fröhlicher.

Siehst du
die Schrift
der Wolken
am Himmel
spürst du
die Worte
ihre Botschaft?
Dann schaue
hinauf
und lies
in meinem Gesicht!

Nimm mich mit
in das Land
der Träume
nimm mich
Huckepack
ich mache mich
ganz leicht
das verspreche ich dir.

Du
wenn ich
Sehnsucht fühle
dann frage ich
nicht lange
sondern
spiele einfach
die Rolle
von damals
und träume
mich
in die alten Gefühle
atme auf
in deinem
sicheren Arm.
Ich leihe
mein Glück
nur aus
für kurze Augenblicke
doch immer
und immer
fühle ich
nichts als Harmonie.
Nur ein bißchen noch
und die neue Welt
holt mich ein
reißt mich
aus dem Traum heraus
in das
gleißende Licht
der Wirklichkeit.

Ich weiß
es war Liebe
damals
nie hätte ich sonst
meine Sinne
geöffnet
nie mich
gedanklich
derart vergeben.
Und auch
heute noch
wo alles gelöscht ist
sehe ich
den Ursprung
klar vor mir.
Meine Gedanken
nicken
mit dem Kopf
wenn ich lächelnd
abtauche
um wieder einmal
in Frieden
zu träumen.

Die Liebe
ist das Gefühl
das du teilen mußt
um den Genuß
zu spüren.
Es gibt
keine Liebe
im Ganzen
und
je kleiner
die Teilchen sind
desto reicher
machten sie dich
doch gib acht
und lasse sie
nicht
zu Staub
verkommen.
Der setzt sich
nur oberflächlich
auf die Seele
hat zu wenig Kraft
sich durch und durch
mit ihr
zu mischen.

Im Clowns-Kostüm
finde ich
Frieden
denn hinter
der Maske
darf die Wahrheit
atmen.
Endlich.

Komm doch
wenn du
traurig bist.
Ich nehme
deine Hand
in meine
und gebe ab
von mir.
Ich
werde nicht ärmer
durch das Teilen
sondern reicher
wenn ich
fühle
daß deine Seele
sich
mit Seligkeit füllt.

Weißt du
so ganz
ohne Liebe
und ohne Nähe
wäre deine Haut
wie kühler Marmor
deine Haare
simple
tanzende Röhren
und deine Augen
zwei glanzlose Höhlen.
Komm
spiele dir selbst
die Musik
die dir
zum Leben fehlt!

Du
wenn du
nur noch
Schwarz siehst
nichts mehr
farbig
für dich erscheint
dann
zünde ich
zwei Lichter an
eines zum Lachen
und eines
zum Weinen.

Manchmal
fühle ich
deine Hand
warm
auf der Schulter.
Ich spüre dich
mit all deiner Liebe
du bist
nicht nah
und nicht fern.
Du bist
hier bei mir
in meinem Herzen.
Darum
fühle ich dich
so deutlich.

Ich fühlte mich
unverstanden
obwohl ich
kaum einmal
etwas gesagt hatte.

Ich war
nicht gut genug
für dich
nur Standard
vielleicht
doch heute
ist mir wichtiger
endlich
gut für mich
zu werden.
Und du
mußtest wohl
etwas
verwechselt haben.

Leg doch
deinen Kopf
an meine Schulter
wenn du
mich brauchst.
Ich bin ja da
doch
wolltest du
etwas
von mir
mitnehmen
wirst du
enttäuscht.
Alle Werte
hängen an
schweren
schleppenden Ketten.

Manchmal
umarme ich
mich selbst.
Und dann
passiert nichts.
Gar nichts.
Auch morgen
nicht.
-15-17- Das Glück … (by Adele)
Das Glück
kommt nicht
einfach
hereinspaziert.
Es will
erhofft werden
und erbeten
infrage gestellt sein
und dann
empfangen werden.
Ja
es wünscht sich wohl
einen rauschenden Empfang
oder einen ganz stillen
es liebt
vielleicht
ein paar Tränen
oder ein
befreiendes Lachen
einen spontanen Kuß
und auch einmal
eine Abfuhr.
Es erwartet sicher
einiges
nur niemals
Langeweile
oder gar Gleichgültigkeit.
-15-18- Ich suche dich … (by Adele)
Ich suche dich
noch immer
denn
an mir
hängt noch
das Band
der Verbundenheit.
Fröhlich bunt
flattert es
im Wind.
Und würde ich
es abschneiden
spürte ich
den Schmerz
wie damals
als du
deine Seite
kapptest.
Meine Tränen
sind getrocknet
doch meine Wunden
noch nicht.
-15-19- Wenn du … (by Adele)
Wenn du
mich noch liebst
singe
dein Lied
mit dem Wind
male
dein Bild
mit den Wolken
und tanze
mit den Bäumen.
Flüstere
deine Botschaft
in den
murmelnden Bach
oder
in das perlende Naß
eines Brunnens
schicke deine Worte
mit den
rinnenden Wassern
in die Tiefe.
Doch niemals
sag es
direkt zu mir.
-15-20- Ohne dich … (by Adele)
Ohne dich
bin ich
nicht allein
doch
in der
lachenden Menge
einsam
ein dunkler Punkt
der nicht hingehört
in das Treiben
der anderen.
Und
kaum jemand
spürt
wie unglücklich
ich mich fühle.
-15-21- Du … (by Adele)
Du
warst mein Freund
doch gerade
als deine Rolle
begann
drehtest
du dich
abrupt um
und stolpertest
von der Bühne.
-15-22- Manchmal … (by Adele)
Manchmal
ist die Liebe
nur ein Lächeln
ganz spontan
ohne
besonderes Ziel
und
hin und wieder
fühle ich
daß es ankommt
irgendwo
Heimat findet
und ein Fremder
schickt mir
ein Lächeln
zurück.
-15-23- Bist du … (by Adele)
Bist du
ein Fremder
der kurzzeitig
ein Freund war
oder
warst du
ein Freund
der ein Fremder
wurde?
-15-24- Ich hätte gern … (by Adele)
Ich hätte gern
einen Fingerhut
voll Seligkeit
ein Schächtelchen
Hoffnung
eine Prise Gleichmut
ein Löffelchen
Vorsicht
und
ein Döschen
Sorglosigkeit.
Ein Hauch
Puderzucker
verwandelte
meine Sehnsucht
in eine
Märchenlandschaft
und irgendwann
kommt die Hexe
um an
meiner Pracht
zu knuspern.
-15-25- Nur … (by Adele)
Nur
einen Fingerhut
voll Liebe
hatte ich
von dir erhofft
doch du
ersticktest
mein Flehen
mit Gleichgültigkeit.
-15-26- Komm zu mir … (by Adele)
Komm zu mir
wenn
deine Gedanken
dich quälen
und deine Tränen
nicht nachlassen
ich nehme dich
in die Arme
lege meine Hand
in deine
und lasse
deinem Gefühl
freien Lauf.
Bei mir
darfst du
weinen
und schreien
bis du
dich leicht fühlst.
Und irgendwann
werde ich lachen.
Mit dir
und nicht
über dich!
-15-27- Der Zauber … (by Adele)
Der Zauber
der Liebe
kann jedem
geschehen.
Wenn du
das Märchenhafte
noch liebst
das Geheimnisvolle
wenn Hexen
und Dämonen
dich nicht
erschrecken
und der Kuß
einer Fee
dich entzücken läßt
dann schwelge
tauche ein
begieb dich
in die Tiefe
der Gedankenlust
streune herum
in der Zauberstadt
doch
vergiß niemals
wenigstens
mit einem Bein
an der Oberfläche
zu bleiben.

-15-28- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
ich könnte
auf den Wolken
reiten
und auf den Wellen
tanzen
den Wind
umarmen
und mein Lied
mit den Gezeiten
singen.
Doch
nichts davon
wollte ich
wirklich
kämest du
bald zurück!
-15-29- Ich wünsche mir … (by Adele)
Ich wünsche mir
einen Löffel
Freude
ein Gläschen
Zuversicht
ein Krümelchen
Liebe
einen Viertelliter
Hoffnung
und zweieinhalb Gramm
Sorglosigkeit.
Doch wenn
das Tütchen Glaube
fehlt
sacke ich
trotzdem zusammen.

-15-30- Manchmal … (by Adele)
Manchmal
tobt
ein Unwetter
in mir.
Blitze schneiden
Donnersalven krachen
Sturm
und Regen
peitschen gegen mich.
Und ich
singe ein Kinderlied
aus alten Tagen.
-15-31- Wenn ich … (by Adele)
Wenn ich
im Keller singe
dann nur
damit du mich
oben
noch hörst.
-15-32- Damals … (by Adele)
Damals
trug ich
eimerweise
Streicheleinheiten
mit mir herum
schöpfte
mit vollen Händen
und gab
immer nur
nach allen Richtungen.
Ich wollte
soviel Liebe
und Freude geben
wie möglich.
Heute stecke ich
ausgesuchten Personen
kleine Beutelchen
mit meinen Gefühlen zu
und je kleiner
meine Gebinde sind
desto skeptischer
scheint
der Empfänger!
-15-33- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
ich wäre
ein Vogel
könnte frei sein
und fliegen
lachend
einfach davonfliegen
wenn das Leben hier
mich zu hart fordert.
-15-34- Ein Bißchen … (by Adele)
Ein Bißchen
Liebe
ein Hauch
Wärme
ein Stäubchen
Frohsinn
und ein Krümelchen
Vertrauen
machen Nester
zu Paradiesen.
Nichts fehlt mehr
zum vollkommenen Glück.
-15-35- Nichts … (by Adele)
Nichts
ist vollkommener
als die Seligkeit.
Doch die
erlangt nur
wer sich
losgelöst hatte
von allem
materiellen Glück!
-15-36- Schalte … (by Adele)
Schalte
den Schmerz
nicht ab
bevor du ihn
nicht
durch und durch
verstanden hast!
-15-37- Ich binde … (by Adele)
Ich binde
dem Schicksal
rosa Schleifchen
in den
brennenden Kern
um mich
immun
zu machen
gegen den Schmerz
und die Hoffnungslosigkeit.
Jeden Tag
will ich
mein Unglück
schmücken
und achten
denn das Leid
entsprang
meinem großen Glück!
-15-38- Du … (by Adele)
Du
wenn du
mich brauchst
dann
klopfe schnell an
ich werde
da sein
wenn bei dir
wieder einmal
die Decke
herunterkommt.
Ich halte dich fest
damit du nicht
umfällst.
Dein Leid
kann ich dir
nicht abnehmen
aber den Schmerz
mit dir
teilen
wenn er
übermächtig wird.
Ich will dich
trösten
und mit dir
fühlen
doch nimm
dein Leben
in die Hand
so
wie ich dich
jetzt
an die Hand
nehme.
-15-39- Glück ist … (by Adele)
Glück ist
wenn
ein paar
der kleinen Dinge
in Erfüllung gehen.
Nicht
die großen Sprünge
die manch einer
sich kaufen kann
ohne nachzudenken
sind es
die dich
warm durchfluten
dich nachhaltig
froh stimmen
sondern
immer die kleinen
die
die du
nicht einfach
ordern
oder an dich
raffen kannst!
-15-40- Glück … (by Adele)
Glück
machst du
im eigenen Herzen
unter deiner Haut
und andere glauben
du wärest
wohl immer vergnügt!
-15-41- Wenn du …
Wenn du
mich
noch magst
dann sprich
mit dem Mond
umarme
die Bäume
küsse eigene Haut
und singe
mit dem Sturm
wenn sein Lied
krachend ertönt
oder summe
wenn der Wind
um dich herum
weht
die Wipfel
der Bäume
leise rauschen läßt.
Ja
wenn du mich
noch liebst
dann liebe mich doch
aber
drücke deine Haut
nie mehr
an meine.
-15-42- Manchmal …
Manchmal
wenn die Freude
lange
ausgeblieben war
dachte ich schon
sie käme
nie mehr zurück.
Und dann
kam sie doch
die Arme
vollgepackt
mit guten Gedanken
Zärtlichkeit
mit Hoffnung
und Zuversicht.
Und alles für mich.
Denn du
hast ja deine eigene.
Wir könnten aber
ein wenig Doppeltes
tauschen!
-15-43- Das Leben ist …
Das Leben ist
wie ein
kleines Boot
in Seenot.
Du mußt
gegenanrudern
gegen den Sturm
und wenn
da ein Leck ist
dann stopfe es
oder schöpfe
solange
deine Kraft reicht!
-15-44- Glück ist …
Glück ist
die Summe
der Dinge
die man
nicht braucht!
-15-45- Ich wollte …
Ich wollte
ich hätte Flügel
um der Unrast
in mir
entfliehen zu können.
Mich
über den Köpfen
der anderen
auf den Weg machen
mein Federkleid
dem Sturm
zu bieten
und irgendwann
zurückkehren dürfen
mit Erkenntnissen
die in mich
eingingen
das wäre
ein Wunsch
unerfüllbar
und darum
so geliebt.
-15-46- Ich wollte …
Ich wollte
ich könnte
unter deine Haut
kriechen
dich
eine Zeitlang
mitleben
dich
erleben
um mich
vielleicht
endlich entlieben
zu können.
-15-47- Ich klettere …
Ich klettere
den Regenbogen
hinauf
sättige mich
an den Farben
fühle
vollkommene Harmonie
im Zusammenspiel
der geschwungenen Bögen.
Und auf dem Gipfel
belohnt mich
innige Nähe
im alten Spiel
mit dir.
-15-48- Fallende Wasser …
Fallende Wasser
reißen
mein Fühlen
in die Tiefe
nehmen mich mit
auf den Weg
ins Irgendwo.
-15-49- O, kleines Vogelkind …
O, kleines Vogelkind
fliegst
im zarten Federkleid
zauberleicht
in mein Gemüt.
-15-50- Liebe ist …
Liebe ist
ein Döschen Honig
drei Gramm Salz
für die Tränen
eine Überseekiste
voll Verstehen
ein Schrankkoffer
voll Verzeihen
und die Welt
voll Vergessen!
-15-51- Liebe …
Liebe
kannst du
nicht mieten
nicht leasen
und nicht kaufen.
Du kannst sie
nur schenken.
-15-52- Ich schenke mich …
Ich schenke mich
dir
doch verstehe es
nicht so
als müßtest du
mich behalten!
-15-53- Meine Sehnsucht …
Meine Sehnsucht
möchte ich
entlassen
und die Wehmut
halbieren
meinen Zorn
gegen dich
vierteln
und meine Lust
ohne dich
zu leben
verdoppeln.
Denn
weißt du
mit dir
war es mir
zehnmal
zu aufregend!
-15-54- Liebe …
Liebe
ist nicht
nur ein Wort
ein Schnippen
mit den Fingern
ein verzehrender Blick
oder
die Bereitschaft
näherzurücken.
Liebe ist auch
Stimmung
Aufnahme
von Signalen
ohne Worte
ohne Blicke
und ohne Gesten.
Liebe ist
vielleicht
ein unsichtbarer Funke
der überspringt
ohne den Anspruch
etwas einzuleiten
ganz spontan
ohne besondere Absicht.
Gegen Liebe
kannst du nichts
unternehmen
es sei denn
du wolltest sie
ersticken!
-15-55- Du …
Du
bist mir
fremd geworden.
Meine Sehnsucht
kommt nicht
bei dir an
obwohl ich sie
auf die Reise schickte
dich zu suchen
Stimmungen einzufangen
und mitzubringen
in mein stilles Land
zwischen
Einsicht und Verzicht.
-15-56- Ich schöpfte …
Ich schöpfte
lange
aus dem Topf
meiner Liebe.
So lange
bis ich
den Boden
zerkratzte
und durch
ein Loch
ins Nichts faßte.
-15-57- Meine Liebe …
Meine Liebe
war sanft
wie Kerzenlicht
doch du wolltest
die gleißende
Lichterkette
das Feuerwerk.
Meine Kerze
glimmt
noch immer
beständig
und warm
und dein
überladenes Licht
fiel
dem Stromausfall
zum Opfer.
-15-58- Da ist …
Da ist
ein Gefühl
das viel stärker ist
als Zorn
und Rache
ein leiser Hauch
Wehmut
die immer
mitschwingt
bei allem
was ich denke.
Sie legt sich
beschwichtigend
auf negatives Gefühl
das mich manchmal
übermannt
nichts kann ich
dagegen unternehmen
und eigentlich
sind diese Gedanken
mir fremd.
Ich wünsche mir
Glück für dich
und Freude
auch
wenn ich dich
ab und zu
gedanklich wegschiebe.
-15-59- Weibliche Züge …
Weibliche Züge
sind die
freundlichste Seite
im Manne.
Männliches Gehabe
die härteste Version
einer Frau.
-15-60- Rinnende Wasser …
Rinnende Wasser
perlende Brunnen
nehmen mein Gefühl
tauchen es ein
in die Tiefe
mischen es
und bringen
neues Leben
hervor.
-15-61- Freiheit …
Freiheit
ist das
gute Gefühl
zwischen Enge
und Freizügigkeit.
-15-62- Je enger du …
Je enger du
den Gürtel
um dich
schnallst
desto mehr
dehnen sich
deine Sehnsüchte aus.
-15-63- Unsere Liebe war …
Unsere Liebe war
wie ein Wunder.
Und wie
ein Wunder
habe ich sie
überstanden!
-15-64- Liebe ist …
Liebe ist
wie rinnendes Wasser
nicht aufzuhalten
wie Perlenstränge
im Sonnenlicht
schimmernd
wie eine Handvoll
kostbarer Diamanten
warmglänzend
wie Gold
und von
klarer Sauberkeit
wie reines Silber.
Liebe ist
überwältigend
und von
einem Glanz
der nicht
austauschbar ist.
Liebe ist
die Basis
für das Leben
vielleicht
nur ein Gefühl
aber unerläßlich
für ein friedliches Glück.
-15-65- Wenn ich …
Wenn ich
einmal traurig bin
versuche ich
dennoch
ein zaghaftes Lächeln
einen kleinen Blick
in die Menge
und manchmal
kehrt es
zu mir zurück.
-15-66- Meine Tränen …
Meine Tränen
ja
die fließen noch
rinnen unvermittelt
ohne Absicht
Tür und Tor
der Wehmut
geöffnet
und die Sehnsucht
treibt ihr
makabres Spiel.
-15-67- Spiel mir …
Spiel mir
das Lied
vom Glück
sagtest du
und meinem Kamm
entlockte ich
die zärtlichsten
Melodien.
-15-68- Zärtlichkeit …
Zärtlichkeit
ist das Gefühl
zwischen Traum
und Wirklichkeit.
Sie ist
der Quell
der Liebe
und der Freude
aus der du
schöpfen kannst
immer nur
schöpfen
solange
die Liebe dich
umgibt.
-15-69- Manchmal …
Manchmal
denke ich
es sei mir
nichts gelieben
aus der Zeit
mit dir.
Doch dann
sehe ich
mich
denn ich bin
geblieben
habe mich
verändert
in meinem Wesen
mußte mich
mit ganzer Kraft
umkehren
um bleiben
zu können.
-15-70- Die Liebe ist …
Die Liebe ist
Wärme
deiner Hand
anschmiegsam
weich
und doch
so männlich
sie ist
die Sicherheit
aus deiner Hand
die tägliche
Versicherung
deiner Zuneigung
die mich
so froh stimmt
und mich
ein wenig sorgloser
werden ließ.
Liebe ist
das Verstehen
ohne große Worte
und das Verzeihen
wenn falsche Worte
fielen.
Liebe ist
die einzige Möglichkeit
einander
in Wahrheit
nahe zu kommen.
Denn
die Nähe
in der Wirklichkeit
ist ja häufig
so bedrückend
und selbst
ein schrecklicher Krieg
macht doch Nähe
wenn auch
am falschen Ort
und aus
gräßlichen Motiven.
Doch manchmal
entsteht
sogar im Kampf
ein Gefühl der Liebe
wenn ein Feind
zum Kameraden wurde.
Und das
ist die schönste Liebe.
-15-71- Ich suchte …
Ich suchte
mich
und fand
dich
und durch dich
erkannte ich
mich.
Du fehlst mir
denn du warst
ein Stückchen
von mir
aus mir heraus
und nichts
wird dich je
ersetzen.
-15-72- Das Glück …
Das Glück
vergangener Tage
ist auch
das Glück
nicht entgangener Liebe.
-15-73- In meinem Herzen …
In meinem Herzen
gibt es dich noch.
Du bist Impuls
für alles
in meinem Leben
spielst mir
die Musik
die meinen Rhythmus
nährt.
-15-74- Ich war …
Ich war
anziehend
für dich
ohne mich
auszuziehen.
Doch du
zogst aus
um eine andere
an dich
zu ziehen.
-15-75- Ich wollte …
Ich wollte
ich wäre
ein Vogel
könnte fliegen
schweben
und über allem
kreisen.
Ich flöge
zu dir
um auf
deiner Fensterbank
zu landen.
-15-76- Kleiner Vogel …
Kleiner Vogel
nimm mich mit
in die Freiheit
der Lüfte
nimm mich
auf deine Flügel
ich mache mich
leicht
auf der Reise
in die Träume
einer anderen Zeit.
-15-77- Freiheit …
Freiheit
ist der Gedanke
nicht zu denken
nicht zu handeln
und nicht
gegenwärtig zu sein.
Freiheit
gibt es gar nicht
denn
unsichtbare Ketten
legen sich
um jeden Gedanken
um alles Tun
bestimmen
deine Gegenwart
und damit
dein Leben.
Freiheit
ist nur möglich
hast du dich
losgelöst
von allem
irdischen Wollen.
-15-78- Die Liebe …
Die Liebe
kommt nie
auf Antrag
oder auf Befehl.
Sie überfällt dich
als Gedanke
und als Erkenntnis.
Du bist ihr
ausgeliefert
oftmals überrascht
und beinahe
hilflos
stehst du ihr
gegenüber
und mußt damit
dein Leben
neu ordnen.
Liebe ist
nicht immer
ein Vergnügen
denn sie kommt
wann sie will
und geht
wenn sie
gehen muß.
Liebe kann dich
unangemessen
überraschen
wenn du
nicht vorbereitet bist
die Konsequenzen
zu tragen.
-15-79- Ein Freund …
Ein Freund
ist jemand
der spürt
was dich bewegt.
Er steht
neben dir
wenn du
traurig bist
nimmt
deine Hand
in seine
und versucht
dich zu trösten
und auf dich
einzugehen.
Er sieht nicht weg
wenn es dir
schlecht geht
er geht auf dich zu.
Und wenn es
notwendig scheint
sagt er dir
auch einmal
negative Dinge
wenn du dich
zu sehr
abgewandt hattest
von der Wirklichkeit
oder von
der Wahrheit.
Er sagt
auch einmal Nein
wo andere
aus Bequemlichkeit
Ja gesagt hatten.
Ein Freund
ist jemand
der dir vertraut
und dem du
dein Vertrauen
geben kannst.
Echte Freunde
sind immer
in der Nähe
und sei es
nur gedanklich.
-15-80- Mein Haus …
Mein Haus
war offen
für dich
bis ich
meine Tür
schloß
vor dem
Unverständnis
und der Sprachlosigkeit
vor der Leere
und der Kälte.
Mein Haus ist
verschlossen
seitdem
vor der Liebe
und der Sorglosigkeit
vor dem Wagnis
und dem Mut.
-15-81- Ich wollte …
Ich wollte
Vollkommenheit
zwischen dir
und mir
träumte von
Gleichklang
und Gleichschritt
bis du
die Harmonie
satt hattest
und dich
ganz plötzlich
für Trippelschritte
entschiedst.
-15-82- Ich hatte dich …
Ich hatte dich
sehr geliebt
so sehr
daß ich
mich
lange Zeit
gegen mich
entschieden hatte.
-15-83- Je mehr …
Je mehr
du dir
versagst
desto heißer
werden deine Wünsche.
-15-84- Liebe ist …
Liebe ist
nur ein Gefühl
tief in mir
nicht
an die Oberfläche
zu holen
abstraktes Gefüge
inmitten
der Wirklichkeit.
Liebe ist
nicht zu erklären
manchmal jedoch
zu beweisen
wenn Harmonie
erklingt
wo sonst Kälte
und Leere
oder Gleichgültigkeit
herrschen.
Liebe geht
so schnell
wie sie kommt
ist nicht aufzuhalten
und unberechenbar.
Liebe ist
keine Versicherung
und kein Versprechen
aber
das glücklichste Gefühl
das es gibt.
-15-85- Ich liebte dich …
Ich liebte dich
mit deiner Stimme
vibrierend
wie das Schnurren
einer glücklichen Katze
deine Haut
wie makelloser Samt
duftend und frisch
und dein Lachen
wie ein perlender Quell.
Ja
ich liebte dich
gedanklich sehr tief
und deshalb
leide ich jetzt
ebenso.
Leere
die nicht
zu füllen ist
Traurigkeit
die nicht
zu stillen ist.
Ich lebe manchmal
im Gestern
habe meine Träume
die mir
dein Lied weitersingen.
-15-86- Wie eine Flutwelle …
Wie eine Flutwelle
kam die Liebe
mächtig
und unerbittlich
erfaßte mich
wie im Rausch
ließ mich
taumeln
warf mich hin
schleuderte mich
mit nie
gekannter Kraft
in dein Leben.
Und genauso
endete
meine Liebe
nur anders herum.
Und die Ebbe
nahm mich mit
in die Ferne
und die Weite
glättete beschwichtigend
was in mir
hochschwappte
trägt mich
immer weiter
hinaus
bis du
für mich
nur noch
ein Punkt bist.
Irgendwo.
-15-87- Am Ziel …
Am Ziel
deiner Wünsche
ist dir
die Sehnsucht
noch nah!
-15-88- Nichts ist …
Nichts ist
schwerer
als etwas
leichter
haben zu wollen!

013 Die Reise

Januar 12th, 2017

Das Leben
ist ein Wunder
doch
es wundert mich
nicht
daß nicht einer
es überlebt!
Es ist
wunderbar
zu leben
sich zu spüren
fühlen zu können
sich äußern dürfen
oder mehr
innerlich
zu sein.
Schön ist es
ja, wirklich
und dennoch
sind da
Schatten
von Sonne
durchbrochen
denn das Leben
hat viele Facetten
und stark
mußt du sein
um wirklich alles
hinzunehmen
wie es kommt!
Hunderte Luftballons
möchte ich
aufpusten
sie schweben sehen
von der Luft
angehoben
liebe Grüße
forttragen lassen
mit bunten Farben
der Sonne entgegen.
Mein Lächeln
für dich
und dich
für alle
die ich
mit meiner Wonne
erreichen kann.
Ich hatte
den Bären
losgebunden
von seiner Kette
befreit
tanze ausgelassen
mit ihm
bis zur Erschöpfung.
Es war richtig
ihm die Freiheit
zu geben
doch ich
bin verantwortlich
für sein Tun
und nicht er!
Die Fliege
an der Wand
braucht
wenig Raum
macht
kaum Schmutz
fast keinen Lärm
ist mit wenig
zufrieden
und kann doch
zum Erzfeind werden!
Es war einmal
ein schöner Traum
von Licht
und Harmonie
geträumt wird er
millionen Mal
gelebt
so gut wie nie!
Ich rieb mich
an den
eigenen Kanten
und sah nicht
daß ich
verletzt war!
Es ist sinnlos
auf bessere Zeiten
zu warten.
Du mußt sie
dir
selber machen!
Ich wollte
mit den Wölfen
heulen
doch sie waren
nur interessiert
an meinem Blut.
Ich nahm
die Mücke
an die Leine
damit ich sie
unter Kontrolle hatte!
In Gedanken
lasse ich
die Sau raus
und suhle
mit ihr
im Schlamm
großer Pfützen.
In Wirklichkeit
möchte ich
die Sau
nur streicheln
und in Wahrheit
brauche ich
ihre Wärme.
Und sie meine.
Sanft
wäre ich gern
wie ein Reh
schnell
wie die Gazelle
bunt
wie der Kolibri
und frech
wie ein Beo.
Vieles
möchte ich sein
und am liebsten
ein Mensch.
Wie ich.
Ich möchte
die Zähne zeigen
ohne mir
allzu viel
herauszunehmen!
Ich spare
schon lange
auf mich
und irgendwann
werde ich mich
vielleicht
benutzen können
ohne meine Gefühle
so vehement
ins Minus
zu treiben
wie ich es
lange
getan hatte.
Ich lief
geradewegs
in die Angst
spürte Schmerz
Zorn
und Hilflosigkeit
doch mein Mut
machte mich
immun
gegen alte Angst
von früher
denn ich plante
vorher
jeden meiner Schritte.
Ich sah
daß die Angst
nur im Damals
begründet war
konnte sie
ablegen
und
für nichtig
erklären.
Das Leben
ist ein
Trimm-dich-Pfad
Parcours
für Mutige
und Starke
oder für solche
die bereits
trainiert
an den Start gehen!
Ich malte
Blümchen
aus Zuckerguß
auf Torten
und Bilder
von Kuscheltieren
an meine Wände
stellte
ein Schaukelpferd auf
lebte
hinter duftigen Schleiern
die Welt
einer Unwissenden
bis eine Bombe
meine Träume
zerstörte.
-13-18- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
mein Glück
teilen
doch das
was ich
als Glück
empfand
nannten alle anderen
Risiko.

-13-19- Ich gab … (by Adele)
Ich gab
den Wolken Namen
war traurig
wenn sie
zogen
doch es gab
andere
die sich
über ihr Kommen
freuten.

-13-20- Ich war verliebt … (by Adele)
Ich war verliebt
vernarrt
verrückt
und verloren
doch dann
war ich
vernünftig.
Das war
das Schlimmste.

-13-21- Manchmal ist … (by Adele)
Manchmal ist
Stille
unerträglicher
als Lärm.
Wenn dein Herz
lauter klopft
als die Nähe
im Leben
und du
einsam bist
und nicht
nur allein
das Leben tobt
und du
machst nicht mit
dann
verlasse dich nicht
sondern öffne
dein Fenster
höre
wie die Vögel
für dich singen
geh ein paar Schritte
bis das Nagen
in dir nachläßt.
Und dann
überlege dir
wie es weitergehen soll.
Du
kannst es.
-13-22- Du … (by Adele)
Du
ich bin
bei dir
wenn es dir
schlecht geht.
Vielleicht nicht
neben dir
doch meine Gedanken
begleiten dich
weil ich dich mag.
Ich ahne
was du fühlst
mir ist
nur wenig unbekannt.
Es wird dir
gelingen
dem Teufelskreis
zu entrinnen
doch es mag
dauern
und es tut weh.
-13-23- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
mit dir
gehen
für alle Zeit
gedanklich
und im Fühlen
auch
in der Wirklichkeit
und vor allem
in Wahrheit.
Ich gab
von mir mehr
als ich hatte
räumte mich ab
doch
als ich dich
um etwas bat
ließest du zu
daß ich kroch
bettelte
und dann
forderte.
Ich war
erloschen
und du hast
nichts gefühlt.
-13-24- Innerlich … (by Adele)
Innerlich
bin ich
noch nicht
sehr geebnet
immer wieder
überfällt mich
Trauer
doch ich kann
heute
damit umgehen
verscheuche sie nicht
sondern lerne
sie zu verstehen
lasse sie
mit mir leben
beköstige sie
aber lebe nicht mehr
von ihr.
Die Trauer
mischt sich schon
mit Freude
und Glück
in Harmonie
wie das Leben
es will.
-13-25- Ich bin noch … (by Adele)
Ich bin noch
ungeordnet
aber schon glatter
als damals
doch
ich kann nicht
glauben
daß Ordnung
Glück
festhalten könnte.

-13-26- Ich male … (by Adele)
Ich male
meine Träume
konsequent
auf zarte Seide
und nicht
auf grobes Leinen
denn
meine Gedanken
beim Malen
oder das Malen
in Gedanken
entspringen
guten Gefühlen
und nicht
negativen Ideen.
Sobald ich male
schwebe ich
hebe ab
und entwende
der kaputten Welt
ein wenig
ihrer Macht.
-13-27- Oftmals … (by Adele)
Oftmals
klinke ich
mich aus
für Sekunden nur
wenn ich
die Augen schließe
tauche unter
in eine
andere Welt.
Hinter
meinen Lidern
schwelge ich
im Farbenrausch
suche mir Punkte
die zu Kanälen werden
und wenn ich mich
konzentriere
fühle ich
Freiheit
Gelassenheit
und
friedvolle Ruhe
in mir selbst.
Ich entspanne
nehme mir
den Druck
der mein Leben
bestimmen will
mache ihn mir
zum Partner
denn ohne Druck
stehen
alle Räder still.
-13-28- In meinen Augen … (by Adele)
In meinen Augen
tanzte
goldenes Licht
du sahst
meine Freude
doch die Traurigkeit
fühltest du nicht.
-13-29- Wir waren … (by Adele)
Wir waren
wie Kinder
voll Lachen
und Lust
doch du
wolltest gehen
hast es
gewußt.
Ich konnte nicht
anders
und hab
dir verziehn
denn Haß
oder Rache
sind nicht legitim.

-13-30- Ich hatte … (by Adele)
Ich hatte
die Liebe
nicht geplant
sie überfiel mich
wie eine Feuersbrunst
Platzregen
und Lawinen
aus Sand
oder Schnee.
Ich war überrascht
wollte nicht glauben
daß es mir
geschah
wurde gehoben
und geschoben
bis ich einsah
daß es Liebe war.
Es kam
auf mich zu
nicht umgekehrt.
-13-31- Luftballons schweben … (by Adele)
Luftballons schweben
im lauen Wind
und mir träumte
ich sei noch
ein Kind
ich schwelgte
in Farben
und fühlte
die Wonne
mit dir
unterm Himmel
beim Spiel
in der Sonne.
Wir waren
nur Kinder
in unsern Gedanken
dachten
ans Glück
und nicht
an die Schranken.
Wir waren
einander
in Liebe
verbunden
doch du suchtest
weiter
ich hatte
gefunden.
-13-32- Du kennst ja … (by Adele)
Du kennst ja
die Wege
zu mir
doch du
scheust sie
vielleicht
weil du
nicht glauben kannst
daß ich sie
zuließe.

-13-33- Ich wünschte mir … (by Adele)
Ich wünschte mir
Zärtlichkeit
in der Gegenwart
du hattest nur
Augen
für deine Zukunft.

-13-34- Ich wand … (by Adele)
Ich wand
einen Kranz
aus Sommerblumen
während du
eisig wurdest
wie die Blumen
an den Fensterscheiben.

-13-35- Ich denke … (by Adele)
Ich denke
an dich
voll Wehmut
und Liebe
spüre altes Fühlen
als sei es
neu
sehne Harmonie herbei
anstatt Haß und Rache
zu sprühen.
Da ist noch
etwas
das für mich
offen ist
etwas Ungeklärtes
ich kann
das Buch
unserer Zeit
nicht abschließen
und daher
vielleicht nie
aus der Hand legen.

-13-36- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
aufsteigen
aus den Gräben
doch
vielleicht war
ich es selbst
die sich
gnadenlos
auf die Finger trat!

-13-37- Ich empfinde … (by Adele)
Ich empfinde
Gelassenheit
jeden Tag
etwas mehr
es geht langsam
voran
doch es gibt Gefühle
der Wärme
des Glücks
und
guter Erinnerung.
Ich gefalle mir schon
und leide nicht mehr
wie damals
in der Zeit
der Verirrungen.

-13-38- Du … (by Adele)
Du
ich möchte
neben dir
stehen
wenn du
traurig bist
und deine Welt
in Scherben liegt.
Ich möchte
mit dir tragen
dich entlasten
und auffangen
solltest du
fallen
weil der Schock
der Erkenntnis
tief geht.
Deine Tränen
könnte ich
trocknen
doch das
wollte ich nicht
denn sie sind
Ausdruck
deiner Not
und der Seele
wenn Worte
fehlen.
Du kannst dich
an mich lehnen
denn ich bin da
und gerade
stärker als du
habe die Kraft
dich zu stützen
und zu beraten
doch
ich will mich
zurückhalten
in meinem Eifer
denn
nur du allein
findest die Tür
zum eigenen Frieden.

-13-39- Meine Hand … (by Adele)
Meine Hand
möchte ich
dir reichen
doch dein Blick
wird prüfend
an mir hängen
ob ich denn
wert sei
ein Freund
zu sein
ich weiß
es ist
so schwer
Vertrauen
zu fassen
wenn das Leben
zerbrach
doch mein Lächeln
mag dir
Beweis werden
daß ich es
ernst meine
und vielleicht
wirst du spüren
daß mein Werben
nicht
leeres Gerede ist
sondern
begründet ist
in tiefem Leid
das mir selbst
widerfuhr.
Ich möchte
mich geben
nicht einfach
nur trösten.

-13-40- Nichts … (by Adele)
Nichts
ist schwerer
als sich selbst
das Leben
zu verbessern
sich zu schützen
vor Affären
die mit Liebe
beginnen
und als Farce
enden.
Es ist
so leicht
Ratschläge
zu erteilen
und unendlich schwer
sie in die Tat
umzusetzen
denn
nichts
ist schwerer
als das Glück
zu behalten.

-13-41- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
dir
die Füße
küssen
ohne mich
zu unterwerfen
oder mich dir
in Demut
zu beugen
doch du
zogst es vor
dich
durch die High Society
zu busserln
um den Hauch
des Reichtums
zu schnuppern
ohne Namen
ohne Mittel
und
ganz ohne Liebe.

-13-42- Ich fühle mich … (by Adele)
Ich fühle mich
stark
seit ich mich
fühle
wie ich bin
ohne den Druck
der Wünsche anderer
ohne den Schatten
der Forderungen
denen ich
nicht gewachsen war.
Ich bin jemand
Person
wie Persönlichkeit
weiß mich selbst
zu schätzen
wie vorher nie.

-13-43- Ich habe gefunden … (by Adele)
Ich habe gefunden
was verschüttet war
was ich suchte
und vermißte.
Ich bin mir
jetzt
so nahe
wie niemals
vorher
lerne mich
achten
lache mit mir
und nicht
über mich.
Ich kann
mich verstehen
krieche
in jede
meiner Falten
um mich
zu entdecken
und zu erkunden
denn ich bin neu
für mich
wie für euch.
-13-44- Ich hatte … (by Adele)
Ich hatte
Leid erfahren
war verletzt
verwirrt
und
voller Traurigkeit.
Ich besann mich
sobald ich
Atem holen konnte
fand Frieden
durch
mich selbst.
Es war
ein langer Weg
zu mir
in mein Inneres
steinig
und voll Tücke
ich ging ihn
zu Ende
und klopfte
schließlich
an meine
eigene Tür.
Ich fand mich
und damit
auch den Weg
zu anderen.
-13-45- Ich war … (by Adele)
Ich war
auf Reisen
weit
weit weg
von mir
und von dir
hatte Heimweh
nach alten Mustern
wollte mich
verkriechen
und
hinter dicken Mauern
verenden.
Doch ich verkam
nicht
denn ich regenerierte
in der Abgeschiedenheit
füllte
meine Seele
mit der Schönheit
des Himmels
und konnte
dem Leben wieder
etwas abgewinnen.
Es war
meine beste Reise
voller Erkenntnisse
voller Schmerz
und mit
dem Bewußtsein
daß ich kann.
Wahrscheinlich
alles.
-13-46- Du ahnst nicht … (by Adele)
Du ahnst nicht
was du
mir gabst
als du
mir
alles nahmst!
-13-47- Manchmal … (by Adele)
Manchmal
glaube ich
ich sei
glücklich
oder froh
ich weiß es
aber nicht
ich glaube es
und dann
lache ich
und strahle
andere lächeln zurück
winken mir zu
und es ist schön
dieses Leben
immer wieder neu
und jeder Tag
gibt neue Freude.
Doch
ich bin wohl
glücklich.
Ich glaube es.
Warum auch nicht?
-13-48- Ich verlor … (by Adele)
Ich verlor
körperlichen Schmerz
schwelge im Glück
und in der Wonne
befreit zu sein
von Krampf
und Qual
und dennoch
schleicht sich
der Gedanke
von Verlust ein
denn Jahrzehnte
lebte ich
mit dem Schmerz
machte ihn mir
zum Partner
schwerer Tage.
Ich verbot mir
das Gefühl
der Feindschaft
obwohl
die Qual
mich zerstörte.
Nun
lebe ich
einige Zeit
bereits
ohne den Gefährten
muß mich
gewöhnen
an den freien Kopf
und kann die Linderung
noch nicht fassen.
-13-49- Damals … (by Adele)
Damals
tanzten goldene Punkte
in meinen Augen
ich war
wie ein
sprühender Vulkan
war bereit
zu genießen
und zu geben
anzunehmen
und hinzunehmen.
Ich war
ein richtiger Mensch
bis ich
zum Wrack wurde.
Doch heute
glaube ich wieder
an tanzende Pünktchen
an die Liebe
und die Treue
an Wärme
und auch
an das Glück.
-13-50- Das Glück … (by Adele)
Das Glück
geschieht innen
es entsteht
in dir selbst
wenn auch
manchmal
der Anstoß
von außen kommt.
Doch
das wunderbare Gefühl
der Vollkommenheit
inniger Gedanken
machst du allein
und nicht
andere für dich.
Glück kommt
auch
wenn du
bereit bist
Abstriche
im Leben
zu machen
den Wünschen
nicht hinterherläufst
und von der Lauferei
außer Atem bist.
Glück kommt
ganz sachte
wie der kleine Vogel
der auf deiner Hand
Pause macht.
-13-51- Vielleicht … (by Adele)
Vielleicht
wäre Frieden
in der Welt
wenn
in jedem Menschen
das Glück
der Friedfertigkeit
Oberhand hätte.
Vielleicht
wäre Frieden
vielleicht.

-13-52- Du liebst …
Du liebst
Tempeltänze
Exotik
den Sonnenuntergang
an fremden Stränden
prachtvolle Saris
siehst dich satt
an Moscheen
besuchst die Klagemauer
in Jerusalem
und schaust
voller Neugier
in verschleierte Gesichter.
Du bist
in der Fremde
voller Tatendrang
willst probieren
erwerben
und erleben.
Warum
erbost dich dann
wenn ein Fremder
in deinem Vorgarten
steht?
Warum?
-13-53- O, ich möchte …
O, ich möchte
die Welt
verbessern
obwohl ich nicht
der beste Mensch bin.
Ich mache mir nur
Gedanken
ob es weitergeht
bin voller Sorge
denn die Welt
ist schön
und ich habe
Ideen und Rezepte
wie viele andere auch.
Es gibt
so viel
zu verbessern
und zu erhalten
zu lindern
und auszumerzen.
Jeder
wollte vielleicht
Beitrag leisten
aus der Erde
ein friedliches Heim
gestalten
doch wir alle
kochen
mit unterschiedlichem Wasser.
-13-54- Es war …
Es war
so schwer
mich umzukehren
und auszubürsten
auf die
rechte Seite
zu wenden
und dann
ganz normal
zu leben.
Es war
unendlich schwer
doch bisher
meine beste Tat.
-13-55- Es waren Jahre …
Es waren Jahre
voller Anmut
Exotik
und Liebe
ich konnte nicht
fassen
daß ich es war
die so sehr liebte
und verehrte
so geliebt wurde
und begehrt.
Wie im Märchen
fühlte ich mich
von Glanz umgeben
voll Gelassenheit
ohne Angst
und ohne Druck.
Wunderschön
war alles mit dir
und durch dich
ich will genießen
wie herrlich es war
und nicht hadern
daß mein Glück
ein Ende fand.
-13-56- Ich glaubte mich …
Ich glaubte mich
auf zwei Beinen
doch
in Wirklichkeit
hing ich
in zwei Krücken
unfähig
Schritte zu machen
und der Rollstuhl
stand schon bereit
um mich aufzufangen.
-13-57- Ich liebe heute …
Ich liebe heute
anders
voll Vorsicht
und Zurückhaltung
nicht mehr bereit
große Enttäuschung
an mich
zu lassen.
Das Risiko
enttäuschter Liebe
gehe ich
nicht mehr ein
es zerstört mich
in meiner
persönlichen Struktur
und es dauert
viele Jahre
mich von
derartigen Schlägen
zu erholen
denn
wenn ich liebe
dann liebe ich
richtig.
Sonst gar nicht.
-13-58- Es ist mir schon …
Es ist mir schon
möglich
alte Erlebnisse
in meine
neue Welt
einzuflechten
ohne viel Trauer
oder Zorn.
Ich ertrage
an dich
zu denken
und an damals
erinnere mich
an das Schöne
weiß noch
was uns verband
ohne das Gefühl
von Reue
Rache
oder Hader.
Es war gut so
doch ich weiß
erst jetzt
daß es
auch ohne dich
gut ist.

-13-59- Ich war mutig …
Ich war mutig
doch
meinen Mut
mußte ich
mit Kühnheit
erarbeiten.

-13-60- Ich hatte nie …
Ich hatte nie
versucht
dich
einmal zu treffen.
Eine Begegnung
mit dir
hätte mich
auch sicher
zu sehr getroffen.

-13-61- Angst …
Angst
ist gewichen
Angst
vor nichts
eigentlich
doch mit ihr
lebte ich
mein Leben
und nun
ist sie
nicht mehr
um mich
nicht ständig
ich fühle mich
frei
von der Qual
der Angst
den größten Raum
geben zu müssen.
Ich kann jetzt
leben
ohne die Kette
Angst ohne Ende
und manchmal
lasse ich sie zu.
Dann ist sie da
ganz normal.

-13-62- Ich fing …
Ich fing
die Mücke
mit dem Lasso ein
stellte sie
vor Gericht
machte sie nieder
und wies sie
aus dem Land.
Die großen Sünder
ließ ich laufen
erkannte
ihre Taten nicht
und fütterte sie
mit meinem Nektar.

-13-63- Du entzogst mir …
Du entzogst mir
deinen Kuß
deine Worte
und deine Hand.
Ich litt
und mir wuchsen
viele Hände
voller Kraft
und Güte
zu mir selbst.

-13-64- Manch einer …
Manch einer
wird erst
beim Sterben
lebendig
denn
nach seinem Tod
reden viele
über ihn
im Leben aber
war niemand da
der mit ihm sprach.

-13-65- Ich sprang …
Ich sprang
aus den Wolken
war ohne Hemmungen
Angst
und Bedenken
doch
meine Reißleine
war nichts als
eine abgewickelte
Lakritzschnecke!

-13-66- Manchmal …
Manchmal
beneide ich mich
weil ich es
schaffte
aus den Kellern
zu steigen
in das Leben
hinauf
ans Licht.
Ja
ich beneide
mich
denn ich bin
oftmals
zwei gewesen
habe Teile
meiner Pein
delegiert
um nicht
im Schutt
der Wirklichkeit
zu versinken!
-13-67- Ich war …
Ich war
auf Achse
lebte
in den Gräben
der Straße
war einmal
Hallodri
und dann wieder
Prophet.
Ich lebte nur noch
ideell
doch für andere
in der Wirklichkeit
und sie nahmen mich so
wie ich
auf sie wirkte.
Niemand
verstand mich
niemand wußte
wer ich
in Wahrheit war
denn ich ließ
kein Vordringen zu
war einer Wand
ähnlich
an der sich
die Eindrücke
des Lebens
wie zäher Schleim
mischten.
-13-68- Ich erwachte …
Ich erwachte
aus meiner Starre
und gehe
der Sonne entgegen.
-13-69- Ich bin …
Ich bin
auf der Straße
des Glücks
nichts erregt
meinen Zorn
oder Unbehagen.
Ich fühle Wachstum
Freude
und inneres Glück
bin tief in mir
friedfertig
gesättigt
und voll Frieden
mit mir selbst.
Ich wünsche
den Frieden für alle
innerlich
und von außen
denn Krieg
macht so arm
und einsam
denn Haß
und Bomben
zerstören vor allem
von innen
und der Mensch wird
zur rasenden Maschine
ohne Verantwortung.
-13-70- Ist es nicht …
Ist es nicht
ein einziger Gott
den wir loben
dem wir opfern
oder auch anklagen?
Warum
zerschießen wir uns
die Köpfe
im Blutrausch
fanatisch
in der Meinung
eigener Religion?
Im Reich Gottes
gibt es
entweder nur einen
mit vielen Namen
oder aber
viele
mit einem Sinn!

Nachts

Januar 8th, 2017

Nachts war
mehr
es war
nicht nur
kuscheliger
es war
huschiger
als tagsüber
denn
am Tage
konnte
alles auffliegen
und sperrte
die Liebe ein
man mußte sich
verstecken
es war alles
zu wuschig
Bettwäsche wechseln
alles Benutzte
wieder herrichten
Essen
und Trinken
mitbringen
und wieder einpacken
Bettwäsche
erneut wechseln.
Eigentlich
war alles
wie in der Nacht
nur
nachts war
mehr
mehr Gefühl
und weniger Stress
wo es doch
eigentlich
nur
um die Liebe
geht.

012 Liebe

Januar 4th, 2017

Liebe ist
etwas
von sich abzugeben
das man
eigentlich
selbst noch brauchte.
Doch
durch das Teilen
und Schenken
vermehrt sich
der Schatz
der Gedanken
und Gefühle
und der Topf
der positiven Elemente
füllt sich
immer mehr.
Jeder nimmt sich
was er gern hätte
und was er braucht
zum Leben
und Glücklichsein.
Doch sobald
nur genommen
und nicht mehr
gegeben wird
leert sich
auch dort
die Fülle
und die Vielfältigkeit
und das System
bricht hoffnungslos
zusammen.

Ich möchte
mich lieben.
Aber noch
liebe ich dich
zu sehr.

Die Sterne
am Himmel
möchte ich
sammeln.
Aber
das Schönste ist
daß ich sie
mit allen
teilen kann
ohne sie
aus ihrer Einheit
zu reißen.

Das Erdbeben
in mir
hat mich
aufgerissen
und riesige Löcher
geschlagen
durch die
ein starker Sog
meine Träume
vom Leben
ins Innere
gezogen hat.
Nie mehr
könnte ich
an altes Fühlen
anknüpfen
denn
alle Gefühle
wurden mir
entrissen
und in
ungelebte Teile
meines Ichs
geschleudert.
Nie mehr
werde ich
wiederfinden
was ich einst
Liebe nannte.

In meinem Herzen
herrscht noch
der Blütenrausch
morbid
in alter Schönheit.

Eine Perle
warst du mir
bezaubernd
in unscheinbarer Hülle.

Ein Vogel
trägt
mein Lied
zu dir
müheloses Nahebringen
einer Botschaft
zarter Flügelschlag
von mir.

Das Lied
meiner Liebe
geht
auf die Reise
in dein Reich
altes Fühlen
zerweht
der Vogel
singt
sein Lied
auch
ohne uns.

Ich erwarte
dich
voll Sehnsucht
aber
ohne Leidenschaft.
Denn
ich warte
umsonst.

Komm
zu mir
bist du
einmal traurig
aber
mische deine Tränen
nie mehr
mit meinen.

Deine Tränen
machen mich
betroffen
berühren
oftmals mehr
als der
eigene Schmerz.
Laß mich
ein wenig
davon kosten
sie sind so heiß
du könntest dich
verbrennen.

Viele
sind es
die das Glück
mit dir teilen
wenige
wären es
im Schmerz.

Wer Liebe
sucht
schaut
in die falschen Ecken.
Denn
sie ist nur
an einer Stelle.
In dir
und durch dich.
Sonst nirgendwo.

Der Wind
kennt mein Lied
spürt meine Sehnsucht
ahnt meine Leidenschaft
immer wieder
Leiden schafft.

O, ihr Wolken
nehmt mit
was ich fühle
tragt
meine Sehnsucht
weit weg
über alle Hürden
in die Ferne
und die Weite
tragt sie fort
die Gefühle
gefangen
bin ich hier.

Der Griff
hinter die Sehnsucht
ist die Wirklichkeit
das Erlebnis.
Die Wahrheit
findest du
dort
noch lange nicht.

Die Wahrheit
ist nur
eine Ahnung
wenn überhaupt
und sobald
sie bewußt wird
kannst du sie
nicht mehr nutzen.
Denn
in der Welt
des Bewußten
verliert
die Wahrheit
alle Scheu.

Ich wollte
mein Mittelpunkt
wäre ein Ding.
Und nicht
ein Unding!

Glück ist
kleinste Teilchen
der Freude
festzuhalten
und
voller Übermut
ein großes
daraus
zu formen.

Wolken
malen Bilder
schreiben Botschaften
an den Himmel
nicht zu entziffern
und dennoch
ein Gruß
an mich.

Wege
ohne dich
sind
wie Schotterstraßen
durch die Hölle.

Durch die Stille
klingt
dein Ruf
jeder Laut
wie Harfenton.
Süße Erinnerung
formt
meine Lippen
läßt
Samthaut ahnen.

O, meine Lust
geh du
auf die Reise
mache dich reich
fülle
deine leeren Taschen
mit der Wonne
aus dem Land
der Phantasie.

Träume
können
Arme reich machen
und Reiche
noch reicher
sind Momente
kühnster Wünsche
heißester Leidenschaft
sind brutaler Spiegel
der Wirklichkeit
oder sanftes Schaukeln
im Reich
der Zufriedenheit.
Träume streicheln
oder martern
ranken sich
um deine Fragen
und dein Sein.

Übervoll
ist mein Herz
Liebe
und Sehnsucht
Leidenschaft
und Schmerz
teilen sich
was Panik
und Verzweifelung
noch übriglassen.

Ohne dich
ist die
Straße der Sehnsucht
unendlich lang
und öde
staubiger Weg
von meinen Tränen
genetzt.

Wollte ich
der Sehnsucht
entkommen
müßte ich
vorher
die Hoffnung
begraben!

-12-28- Tausend Meilen … (by Adele)
Tausend Meilen
wollte ich
gehen
barfuß
in staubiger Hitze
wären mir
am Ende
deine Arme
gewiß.

-12-29- Nie mehr … (by Adele)
Nie mehr
du und ich
kein wir
und nicht uns.
Nie mehr
vollkommenes Glück.

-12-30- Ablösen … (by Adele)
Ablösen
von dir
ist wie
das Bersten
schwerer Eisenketten
im Mittelpunkt
meines Seins.
Erschütterung
breitet sich aus
wie vom Vulkan
kurz bevor er
fauchend
kochende Lava
ausschleudert.
Der Ausstoß
tödlichen Hitzebreies
deckt alles gnädig zu
und kein Laut
dringt mehr
ins Freie.
Das ist Ablösung
bei mir.

-12-31- Geh deine Wege … (by Adele)
Geh deine Wege
aber geh
ohne mich.
Unser Irrtum
ist bereits
gewesen!

-12-32- Wohin … (by Adele)
Wohin
gehst du
wenn du nicht
zu mir
kommst?
Wo enden
deine Wünsche
Hoffnungen
wer fühlt
deine Hand
wer trinkt
dein Lachen?
Wer
tröstet
und liebt dich
jetzt
da ich es
nicht mehr kann?
Auch wenn
Enttäuschung
mich
beinahe frißt
ist Rache
kein Gefühl
das meine Trauer
entschärfen könnte.

-12-33- Einsames Wandern … (by Adele)
Einsames Wandern
durch vertraute Straßen
in den Bäumen
hängt noch
dein Lachen.
Büsche und Sträucher
nicken
mir zu.
Mir ist
als würde ich
jedes Blatt
erkennen
jede Bank
lädt ein
wie damals.
Und doch
ist alles
so ganz anders.
Ohne dich
atmen die Wege
keine Gelassenheit
sehe ich
nur morsche Bäume
sterbende Alleen
mit dem Geruch
von Benzin
Abfall
und den Resten
unserer Zeit.

-12-34- Du warst … (by Adele)
Du warst
der Himmel
für mich
der sich
über mir wölbte
das Glitzern
der Sterne
das Rauschen
des Meeres
der Wind
in den Bäumen
und der Duft
einer blühenden Wiese.
Nie hatte ich mir
mehr erhofft
denn mit dir
schien
das Leben
vollkommen.
Bis zu dem Tag
an dem
der Himmel
über mir
einstürzte
und mich begrub.

-12-35- Nein … (by Adele)
Nein
da bessert
sich nichts
der Schmerz
verringert sich
nicht.
Nur das Verstehen
wächst
in einem Körper
der immer noch
so lebt
wie er
verlassen wurde.
Mein Gefühl
veränderte sich
aber nicht
zum Vorteil
sondern lediglich
unter dem Druck
dem ich
mich selber aussetze.
Nicht Verbesserungen
nur Verschiebungen
sind es
die mich
aushalten lassen.

Ich glaube
daß dein Bild
verblassen wird
irgendwann
viel später
jedoch
mein Glaube
ist eher stark
und die Zeit
die mir bleibt
nicht bekannt.
-12-36- Trotz … (by Adele)
Trotz
meiner Traurigkeit
spüre ich
die Fülle
des Lebens
mit seiner Schönheit
und der Möglichkeit
zu lieben.
Ich bin
zwar
blind und taub
für manche Dinge
aber nur
weil ich mich
selber zwinge.
-12-37- Oft … (by Adele)
Oft
denke ich
ich könnte
dein Lachen
nicht mehr
ertragen
aber die Sehnsucht
ist es
die es mich
Stunde um Stunde
hören läßt.
Als wäre es
ein Teil von mir.
-12-38- Nichts … (by Adele)
Nichts
ist so
wie es
einmal war.
Und
nichts war so
wie ich immer
glaubte.
-12-39- Meine Trauer … (by Adele)
Meine Trauer
erreicht
alle Ecken
und kleinste Winkel
in mir
bildet
eine Symbiose
mit meinem
gesamten Körper.
Ich kann nicht
fliehen
oder
energisch mit mir sein
mich etwa antreiben
zur Gelassenheit
und Fröhlichkeit.
Ich kann nur
abwarten
und muß
manchmal
entsetzt mitansehen
wie verzweifelt
ich mich
im eigenen Körper
wälze.
Schlimmer aber
als das
ist dennoch
das Unverständnis
anderer.
-12-40- Du warst einmal … (by Adele)
Du warst einmal
alles für mich
ich gab mich weg
und nur
nach und nach
finde ich
mich wieder.
Du hast mich
an dich genommen
und mich
wie technisches Spielzeug
auseinandergebaut.
In alle Winde
verstreut
liegen Teile von mir
und niemand
wird mich
je wieder
vollständig
werden lassen.
-12-41- Ganz deutlich … (by Adele)
Ganz deutlich
sehe ich dich
vor mir.
Ich brauche
gar keine
Momentaufnahme
um dein Bild
auf immer
im Herzen
zu behalten.
Dort wohnst du
ohne es zu ahnen
und zu wissen
und ohne dein
fragliches Einverständnis.
-12-42- Ich wünsche mir … (by Adele)
Ich wünsche mir
so sehr
nichts mehr
zu wollen
zu wünschen
nicht zu träumen
und mich nicht mehr
zu verlieben.
Der Gedanke
an ein Anti-Leben
entspringt
dem eigenen Zwang
mich der Vorsicht
und der Einsicht
auf immer
zu unterwerfen.
Mein Wesen
ist es nicht
jedoch
der Grad
meiner Verletzung
verbietet mir
jegliche Spielarten
der Leidenschaft
auch nur noch
zu erahnen.
So verweile ich
erstarrt
in meiner Hülle
bis ich
mit Macht
die Ketten
sprenge
und alles
auf eine Karte setze.
-12-43- Wir teilten alles … (by Adele)
Wir teilten alles
miteinander
und
durch die Freude
des Teilens
vermehrte sich
unser Glück.
-12-44- Wenn du … (by Adele)
Wenn du
mich
noch liebst
sag es
dem Himmel
und den Sternen
dem Sand
zwischen
deinen Zehen
wenn du
einsinkst
in die wohlige Wärme
am Strand
gib den Wolken
einen Gruß
für mich mit
und male
ein Herz
mit den Regentropfen
an der Fensterscheibe.
Aber
sag es nie mehr
zu mir.
-12-45- Ich bin nicht … (by Adele)
Ich bin nicht
mutig
nicht perfekt
und nicht
besonders zäh.
Aber irgendwer
hat mich
in den Krieg
geschickt
an die Front
ohne
geeignete Waffen
ohne
eine Vielzahl Verbündeter.
Und immer
wenn der Feind
vor mir stand
nahm ich ihn
in meinem Herzen auf
teilte mit ihm
meine Ration
und feierte Siege.
Gemeinsam
mit ihm.
-12-46- Ich lebe … (by Adele)
Ich lebe
hinter Mauern
halte Sprechzeiten ein
und steige
auf einen Stuhl
um die Sonne
einzufangen.
Auf meinem Fenstersims
lege ich
Brotkrümel aus
und der kleine Vogel
der regelmäßig
hereinschaut
hat sich
längst
an mich gewöhnt
schaut mich
durch die Gitterstäbe an
verharrt
in der Zwiesprache
mit mir
und beginnt
sein faszinierendes Lied.
Gefangene
auf beiden Seiten.
-12-47- Ich bin … (by Adele)
Ich bin
nicht frei
und nicht
gefangen
nicht glücklich
und nicht traurig.
Ich lache
wenn ich weinen möchte
und weine
wenn andere lachen.
Ich spiele
den Clown
ohne Maske
und Riesenlatschen.
Ich spiele mich
und alle
nehmen mir
die Rolle ab.
Das
macht mich betroffen.
-12-48- Ich möchte … (by Adele)
Ich möchte
so gern
bei dir sein
doch
in den
schlimmsten Stunden
bin ich
nicht einmal
bei mir.
-12-49- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
zum Teufel
werden
denn die Engel
sind ja
immer schon
die anderen!
-12-50- Den Clown … (by Adele)
Den Clown
in mir
kenne ich
nicht
teile mit ihm
nur meinen Körper
lasse ihn spielen
was er
spielen muß.
Ich allein
bin meiner Rolle
nicht mehr fähig.
-12-51- Alles Gefühl … (by Adele)
Alles Gefühl
der Erde
Zärtlichkeit
und Liebe
Verständnis
Beständigkeit
und Vertrauen
Geduld und Mut
wünsche ich dir.
Und mische ruhig
eine Prise Haß
und Neid
Ungeduld
und Feigheit
mit hinein.
Dann
bist du
der Mensch
den ich mir
wünsche.
-12-52- Ich wäre gern … (by Adele)
Ich wäre gern
der Mensch
für dich
mit dem du
alles das
erleben darfst
was dein Leben
glücklich
und vollkommen
werden ließe.
Aber du
suchst
immer noch
nach dem Hauptgericht
obwohl
die Vorspeise
vielleicht
der Höhepunkt
gewesen war.
-12-53- Ich wünsche mir … (by Adele)
Ich wünsche mir
daß du
nicht verloren bist
sondern
daß deine Liebe
so
wie ich sie kenne
jemand anderen
glücklich macht.
Ich weiß
daß es für uns
keine Wiederholung gibt
aber alles
was du geben kannst
gib jemand
den du liebst.
Verliere dich
nie mehr
in Äußerlichkeiten
oder auf der Jagd
nach irgendwelchen Siegen.
Der einzige Sieg
im Leben ist
lieben zu dürfen
und geliebt zu werden.
Das wünsche ich dir
und du
warst einmal
all dies für mich.
-12-54- Ich erinnere noch … (by Adele)
Ich erinnere noch
die Nächte
am Strand
als der Wind
um uns herum
wehte
und wir zitterten
aber weniger
wegen der Kälte
viel mehr
weil wir
das Gefühl
der Liebe
mit Fassungslosigkeit
begriffen.
-12-55- Grüße … (by Adele)
Grüße
möchte ich dir
senden
und mein Gefühl
für dich
erklären
ein buntes Sträußchen
Liebe und Verzeihen
voll Zärtlichkeit
verpacken
und dann
immer diese Angst
du könntest
nicht allein sein.
-12-56- Diese fremde Stimme … (by Adele)
Diese fremde Stimme
so hart
kalt und blechern
ganz ohne
Tiefe und Wärme
und ohne
jeden Charme
gehört sie
der Frau
aus deiner
engeren Wahl?
Ich war
betroffen
als ich sie
damals hörte
und schaudere
noch immer
bei dem Gedanken
daß vielleicht
sie es wäre
die dir
Worte der Liebe sagt.
-12-57- Schreibe mir … (by Adele)
Schreibe mir
aus dem Paradies
falls du es
gefunden hast.
Ich bin gespannt
ob es meinem
ähnlich ist.
-12-58- Mein Gefühl … (by Adele)
Mein Gefühl
ist auf Reisen
springt
über Gräben
kraxelt
in Schluchten
und erklimmt
Achttausender.
Bis zum
Ende meiner Kraft
ohne Atemmaske
fordere ich mich
in den Bergen
springe
in eisige Seen
und fahre
gefährliche Rennen.
Ich feiere Siege
die gar keine sind
lade mich ein
zu meinem
inneren Abtanzball
tanze
bis zum Umfallen
mit mir selber.
Ich feiere
den Ausverkauf
meiner Gefühle
um meine Tränen
zu ersticken.
-12-59- O, meine alte Welt … (by Adele)
O, meine alte Welt
laß mich
noch einmal
schauen
den alten Glanz
erleben
und danach
Türen öffnen
in die Welt
der Wirklichkeit.
Oder lieber
in die Wirklichkeit
der Welt?
-12-60- Freiheit … (by Adele)
Freiheit
war für mich immer
der kleine Vogel
der singt
wann er will
sich aufplustert
und mir
lachend
davonfliegt.
Oder hat
auch er
nach Plan
zu fliegen?
-12-61- Meine Gedanken … (by Adele)
Meine Gedanken
um den Verlust
verändern sich schon
präzisieren sich
und verlieren
beinahe
den tiefen Sinn
der Trauer.
Meine Gefühle
sind nicht mehr
mittendrin
bewegen sich
an der Peripherie
um das Gefühl
herum.
Von allen Seiten
gehe ich
an das Thema
heran
und erkenne auch
Vorteile
der Trennung.
Vielleicht
treibt der Schmerz
mich
in diese Methode
doch
das Gefühl
für dich
büßt seinen Charme ein.
-12-62- Die Liebe … (by Adele)
Die Liebe
ist wie
zarter Stoff
von kostbarem Glanz
durchscheinend
und doch
so stark
wie Sackleinen.
Liebe
ist das Gefühl
das unbegreiflich ist
und doch vorhanden
nicht allein sichtbar
und nicht
das Ergebnis
kluger Taten.
Liebe
ist alles
was gut ist
doch das
was als gut
erscheint
ist nicht immer
auch Liebe.
Man muß sie
nicht suchen
kann sie nur
finden
ohne sie zu sehen.
Die Liebe selbst
ist so verwirrend
wie es unmöglich ist
sie zu beschreiben.
-12-63- Mein treuer Freund … (by Adele)
Mein treuer Freund
der Clown
übernimmt
die Rollen
denen ich
nicht mehr
gewachsen bin.
Solange
er spielt
liegen meine Gefühle
auf Eis.
-12-64- Manchmal … (by Adele)
Manchmal
ist mir
als sei
mein Inneres
ausgebrannt.
Ich fühle da
wo sonst du warst
verlassenen Raum
der vorher bewohnt war.
Nun
nehme ich
die letzten Bilder
von den Wänden
und starre
fassungslos
auf die häßlichen Flecke.
-12-65- Immer … (by Adele)
Immer
wenn du
bei mir bist
bist du
in Wirklichkeit
bei einer anderen.
Aber in Wahrheit
bei mir.
-12-66- Leise …
Leise
schleiche ich
zu den Gedankengräbern
atme auf
vor dem Denkmal
das ich
der Liebe
gesetzt hatte.
Du
bist nicht
unter dieser Haut
doch
in der Nähe
zu dir
macht mein Herz
zaghafte Sprünge.
-12-67- Früher …
Früher
lebte ich
Jahr für Jahr.
Heute
leide ich
Woche
um Woche.
Sterbe ich
morgen
Stunde an Stunde?
-12-68- Ich möchte sie …
Ich möchte sie
nie mehr sehen
die Plätze
des Glücks.
In meinem Herzen
und meinem Sinn
habe ich
all das
gespeichert
was mich
erinnert.
Wie ein Album
aus vergangener Zeit
ist mein Leben heute
museal die Art
der Verwahrung
meiner Liebe
und des Gefühls
für dich.
Morbide Schönheit
die nicht mehr
sterben kann.
-12-69- Als der Himmel …
Als der Himmel
über mir
einstürzte
legte sich
eine Decke
gnädig
über meinen Schmerz.
-12-70- Das Glück …
Das Glück
ist wie
eine Hängematte.
Sie wiegt
und schaukelt
sanft
und beständig.
Die Liebe
gleicht eher
einem Verschiebebahnhof
mit ständigem
Kommen und Gehen.
Und
manch einer
fühlt sich
am wohlsten
auf einem Flugplatz
wo immer dann
ein Flugzeug landet
wenn eines
gestartet ist.
Eilige Verbindungen
sind meist kurz
und bequem
lassen Vielfalt zu
und schalten
den Schmerz
schnell ab.
-12-71- Während ich noch …
Während ich noch
am Boden
krieche
reitest du
andernortes
bereits
auf hohem Ross.
-12-72- Meine Trauer …
Meine Trauer
um dich
zerfällt
in viele
kleine Kümmernisse.
Patchwork-Artistik
meiner Seele.
-12-73- Irgendwann …
Irgendwann
werden wir
einander wiedersehen
und ich hoffe
es wird
erst dann sein
wenn wir beide
den Wert
des anderen
wieder
im Herzen tragen.
-12-74- Ich bin …
Ich bin
enttäuscht
vom Leben
und von
der Liebe.
Die Gefühle
lassen
viel zu voreilig nach
sobald
neue Varianten
auftauchen.
Das
was über Jahre
gewachsen war
verliert
seinen Sinn
und seinen Wert
durchaus
in wenigen Minuten
und hinterläßt
auf beiden Seiten
Wut
und Hilflosigkeit
Kampf
oder Resignation.
-12-75- Ich pfeife …
Ich pfeife
auf dich
denn du
hattest
auf mir getrommelt.
-12-76- Der Clown …
Der Clown
in mir
spielt
dich
und mich.
Vernetzt
ist alles
was ich erinnere
die Rollen
sind vergeben
und besetzt
alles Denken
und Fühlen
entgleitet mir
und
meiner Verantwortung.
Mein teurer Freund
übernimmt
wenn mich
die Kraft
verläßt.
-12-77- Wenn …
Wenn
in mir
die Bühne
eröffnet wird
spielen andere
meine Rollen
und ich selber
spiele mich
nach den Fakten
ohne Drehbuch.
Man redet mir
Gefühle ein
die nicht
zu mir passen
und mir
nicht gehören.
Ich sehne mich
nach dem
Zwei-Mann-Stück
mit meinem
wandelbaren Freund.
-12-78- Gefangen …
Gefangen
bin ich
nicht nur
im Gefängnis
oder
in der Hand
Gewissenloser.
Gefangen
bin ich auch
in meiner Trauer
sinnlosen Ritualen
oder Zwängen
die unnötig sind
und sogar
aus mir selbst
geboren sind.
Gefangenschaft
unter
der eigenen Haut.
-12-79- Ich bin …
Ich bin
nicht frei
selbst
wenn ich
nicht gefangen bin.
Alle Existenz
ist mit Zwängen
gekoppelt
die ich
als selbstverständlich
für mich
angenommen habe
ohne
nach meinem Wollen
zu forschen.
Es gibt
keine echte Freiheit
denn auch
die Gedanken
sind gelenkt.
-12-80- Ich war …
Ich war
eine Raupe
unter Raupen
solange es
mir bestimmt war.
Doch
als man mich
wieder und wieder
achtlos verletzte
wünschte ich sehnlichst
ein Schmetterling
zu sein.
Die Freiheit
in der Luft
über den Köpfen
der anderen
waren ein Traum
doch auch dort
ist das Träumen
nur die Flucht
aus der Zeit.
-12-81- Die Freiheit …
Die Freiheit
keine Wünsche
zu haben
ist vielleicht
entspannend.
Aber
die Freiheit
ohne Hoffnungen
zu leben
sollte wohl
tödlich sein.
Und Entspannung
ist sie nicht
der kleine Bruder
vom Tod?
-12-82- Die Vergangenheit …
Die Vergangenheit
ist für mich
nicht vergangen
nichts Gewesenes
Damaliges
sondern der
wichtigste Teil
meiner Gegenwart.
Während
die Gegenwart
nicht länger
als ein Lidschlag
sein kann
ist die Vergangenheit
die Komponente
die mich
jahrzehntelang
geprägt hat.
Die Sekunde
der Gegenwart
ist nur
das Zünglein
an der Waage
und gibt
der Vergangenheit
lediglich
ergänzende Impulse.
-12-83- Der Gedanke …
Der Gedanke
nicht frei sein
zu müssen
könnte
der Schlüssel
zu mehr Freiheit sein.
-12-84- Die Sekunde …
Die Sekunde
ist es
die mein Leben
formt
und in der Verschmelzung
von Gegenwart
und Zukunft
der Vergangenheit
das Wesentliche
zuspielt.
-12-85- Nimm …
Nimm
mich an
aber nimm
nicht an
ich sei
leicht zu nehmen!
-12-86- Du degradierst …
Du degradierst
dein Leben
zu einem Leasing-Geschäft.
Immer
wenn ein Modell
abgeritten war
Beulen
und Rost
es unflott machten
hast du
es einfach abgestellt
und bist
mit einer
neuen Eroberung
davongebraust.
-12-87- Mädchen …
Mädchen
müssen
anmutig sein.
Aber Jungen
dürfen
mutig sein.
Der kecke Gedanke
eines Tausches
wäre hier
aber nicht
ein witziges Probieren
sondern
bedenkliches Abgleiten
aus dem
strengen Rahmen
der Moral!
Auch
der Natur
wird brutal
ins Handwerk
gegriffen.
-12-88- Mädchen …
Mädchen
in Männerkleidung
prägen
einen Stil.
Männer
in Frauenkleidung
gehen
durch die Hölle.
-12-89- Singen …
Singen
würde ich
wäre mir
das Herz
nicht so schwer.
Singen
immer nur singen
wie der bunte Vogel
der für dich
mein Liedchen
pfeift.
-12-90- Es sind …
Es sind
nicht mehr
die selben Vögel
die für uns singen
nur ähnliche
mit den
gleichen Liedern
denn wir
lauschen
ihrem Gesang
gemeinsam
nicht mehr.
-12-91- Ich wollte …
Ich wollte
daß in mir
eine Blume wächst
ein Stückchen
Zärtlichkeit
die mich
nur von innen heraus
erblühen läßt.
-12-92- Halbe Gefühle …
Halbe Gefühle
mag es geben
für die
die sich nicht
entscheiden können
die immer noch
auf etwas warten
das bequemer
oder anregender ist.
Doch
ich wollte
niemals
das Liebe nennen
was nicht
meine Seele
warm durchflutet.
-12-93- Tag an Tag …
Tag an Tag
reiht
meine Sehnsucht sich
geduldig
füllen sich Wochen
stapeln Monate
zu Jahren.
Wenn der Berg
erschüttert wird
und in sich
zusammenfällt
werde ich
frei sein.
-12-94- Ich lasse …
Ich lasse
Blumen
in mir blühen
deren Namen
ich nicht kenne
ihren Duft
nicht rieche
und die
ich nicht pflücken kann
denn ich
weiß nicht
ob sie
gebrochen werden
wollen.
-12-95- Immer wieder …
Immer wieder
rechne ich
die Wochen nach
in denen ich
ohne dich bin.
Je höher
die Anzahl
geworden ist
desto ruhiger
nehme ich
die Tatsache
in Kauf.
Doch
wenn ich
die Wochen
mit Monaten
vergleiche
versetzt mich
die nun
kleine Zahl
in tiefes Erschrecken!
-12-96- Du solltest …
Du solltest mich
besuchen
in meinem Gefühlspalast.
Wenn du
mich findest
bin ich gerade
zu Hause
und wenn nicht
bin ich
auf Müll-Tour
zum Container
in den ich
nach und nach
meinen alten Haushalt
auflöse
Stück um Stück
damit ich
die reale Welt
irgendwann
wieder beziehen kann.
-12-97- Ich war …
Ich war
nicht gut genug
für dich
und ich
arbeite daran
wenigstens
meinen Standard
zu erreichen.
-12-98- Ich möchte …
Ich möchte
wieder lieben
ohne den Gedanken
einer Trennung
vor Augen
möchte träumen
dürfen
vom Glück
in deinem Arm
und dich
bedingungslos
liebhaben
wie einen Bruder
der in seiner Schwester
eine Freundin
erkannt hat.
In diesen Träumen
schwelge ich
und tanke auf
für das Leben
das sich
so ganz anders gibt.
-12-99- Weißt du noch …
Weißt du noch
damals
als alles begann?
Wie im Märchen
fühlte ich mich
von Gold und Silber
umsponnen
in feinste Stoffe
gehüllt
auf einem Schloß
das aus Rosenköpfchen
geflochten war
von einer Hecke
begrenzt
in denen
tausende Diamanten
schimmerten.
Ich badete
in einer Wanne
mit temperiertem Wein
in dem Blattgold
schwamm
das sich
auf meiner Haut
niederließ
und goldene Schlüssel
öffneten uns Türen
hinter denen
wir dem Tag
entgegenschlummerten.
Jeder
noch so simple Tag
war offen
für Gefühle
aber am Ende
auch für Angriffe
von außen.
Die Märchenwelt
war nicht nur
erträumt
sondern erlogen.
-12-100- Sag niemals mehr …
Sag niemals mehr
ich liebe dich.
Du meinst ja immer
doch nur
dich!
-12-101- Auf der Straße …
Auf der Straße
des Glücks
trafen wir uns.
Du wandelst
jetzt
auf der Straße
des Ruhmes
und glaubst
dies sei
der rechte Weg.
-12-102- Schaue ich …
Schaue ich
in das Album
meines Lebens
bestürmen mich
die Gefühle
von Jahrzehnten
eingefangen
in Bildern
und Stimmen
in Gesprächen
Düften und Melodien.
Wie in einem
orientalischen Basar
wandele ich
in Gedanken
lächelnd
blättere ich
Seite für Seite
und spüre
die Liebe
in allen Nuancen.

Morgentau

Januar 3rd, 2017

Morgentau
wirft
kleine Spitzenschleier
über Büsche und Auen
nur ein Weilchen
kühlend
tröstend.
Deckt den
letzten Tag
ein wenig zu.
Zaghafte Sonne
läßt ahnen
neue Gefühle
im Schleier meines Begehrens.

 

Güte

Wenn über ein
strenges Gesicht
urplötzlich
ein leises
ganz ungewolltes
Lächeln huscht
und
alles Unnahbare
einfach mitnimmt
wenn einem
dann so richtig
warm wird
und man nur noch
Liebe spürt
und Geborgenheit
ein weiches, rundes Gefühl
den ganzen Körper
einnimmt
wie in einem Glückswirbel
dann
wird es Güte
gewesen sein.

 

Leben

Lange schon
hatten wir einander
nicht mehr gesehen.
Das, was wir
einst Liebe nannten
verblaßte
mehr und mehr
bis wir uns
vor lauter Hilflosigkeit
gar nicht mehr trafen.
Es muß Jahre
her sein
daß ich
deinen Atem
und deine warme Haut
mit Freude spürte
dazwischen
Zeiten voller Haß
Gleichgültigkeit
und
einer Fülle
neuer Eindrücke.
Und jetzt
renne ich einfach los
bei strömendem Regen
mit zwei verschiedenen Schuhen
kopflos
wild vor Glück
mit hämmerndem Herzen.
Und das Spiel
beginnt von neuem.

 

Melancholie

Spiel mir
das Lied vom Glück
bat ich den
Leierkastenmann
und seiner Orgel
entströmte
ein melancholisches Stück.

 

Erworbenes

Wenn du dich
untätig
in deinem Glück
zurücklehnst
und nicht mehr
zum Lernen bereit bist
wirst du nicht
weiterkommen
und obendrein auch noch
das bisher Erworbene
in Frage stellen.

 

Kosmisch

Zuviel Glück
führt manchmal dazu
zu glauben
es könne immerfort
so weitergehen.
Aber die kosmische Gerechtigkeit
verteilt alle Güter
gleichmäßig.
Wer also
materiell arm ist
ist mitunter reich
an edlen Tugenden
wer auf Erden
reich ist
hat vielleicht ein
stummes Herz.

 

Wortspiel

Ungerechtigkeit
empfindet derjenige mehr
der gerade weniger hat
als ein anderer.
Wenn sich das Blatt
wieder dreht
empfindet er es
als gerecht.

Michael

Januar 2nd, 2017

Ich wollte dich verehren
mit einem Herz voll Glück
und Liebe stets vermehren
verwehrt ist das Zurück.
Laß mich in meinen Schmerzen
doch nicht so sehr allein
berühren sich die Herzen
möcht‘ ich gern bei dir sein.
Vertraut war deine Stimme
und deiner Worte Klang
in diesem schönen Sinne
sag‘ ich dir nochmals Dank.
Ich habe nie im Leben
so sehr geliebt wie einst
und wollte so viel geben
doch nur, solang du meinst.
Nun hast du mich verlassen
ganz heimlich ohne Wort
ich kann es noch nicht fassen
verloren ist mein Hort.
Ich fühlte mich behaglich
in deiner Arme Kraft
so war es niemals fraglich
ob man wohl alles schafft.
Nun bin ich schon seit Wochen
wohl Mann und Frau zugleich
mein Leben ist zerbrochen
und ich bin arm statt reich.
Denn reich in meinem Denken
war ich zu jener Zeit
konnt‘ so viel Liebe schenken
mein Herz war groß und weit.
Ich hatte wohl auch Ziele
doch nicht den Ehestand
es waren keine Spiele
was mich mit dir verband.
Ich wollt‘ dich unterstützen
in allem deinem Tun
und dir im Leben nützen
mein Sinnen muß jetzt ruh’n.
Ich spüre noch die Fülle
der Liebe große Kraft
wie eine schützend‘ Hülle
wo heute Leere klafft.
So gern möcht‘ ich dir sagen
was mich im Leid bewegt
doch ich mag nichts mehr wagen
weil sich wohl doch nichts regt.
Im Pulsschlag der Gefühle
schlägt mir das Herz so schnell
wie Wind spür‘ ich die Kühle
der Kerze Schein wird grell.
Die Seele ist geschlagen
verwundet jede Freud‘.
Werd‘ nicht noch einmal jagen
doch nie hab‘ ich bereut.
Gern würde ich doch spüren
der Freundschaft alten Glanz
würd‘ meine Sinne rühren
als wär‘ es unser Tanz.
Ich weiß, ich kann’s nicht lassen
denn die Gedanken dreh’n
nie werd‘ ich dich verlassen
möcht‘ weiter zu dir steh’n.
Dies sind jedoch Gedanken
in meiner alten Welt
du setztest mir die Schranken
vor alles, was gezählt.
Der Sinn in diesen Zeilen
steckt wohl in jedem Wort
möcht‘ gerne noch verweilen
an diesem sichern Ort.
Das Riesenrad im Leben
es dreht sich immerzu
wird nehmen und auch geben
und läßt mir keine Ruh‘.
Gern wäre ich für’s Leben
dir wohl dein Kamerad
mit einem sanften Wesen
wenn’s stürmisch wird und hart.
Ich möcht‘ so gerne streicheln
bei Kummer dir dein Haar
und dir mit Liebe schmeicheln
du warst so wunderbar.
Doch du hast ganz entschlossen
dich einfach ausgeklinkt
hast Türen fest verschlossen
und SOS geblinkt.
Ich weiß nicht, ob ich wieder
so lieben kann wie einst
denn meine Liebeslieder
sind anders, als du meinst.
Du hast mich still verlassen
und bist für mich wie tot
ich kann es noch nicht fassen
und bin in großer Not.
Ich brauche dich wie Wasser
zum Leben und wie Brot
es geht gar nicht mehr krasser
und ich bin aus dem Lot.
Ich möcht‘ dir hiermit sagen
daß ich dich sehr geliebt
und will nichts Neues wagen
weil’s dich nicht nochmal gibt.
Die Jahre an der Seite
mit dir sie waren schön
doch so, wie ich jetzt gleite
hab‘ ich mich nie geseh’n.
Ich bin so voller Trauer
so angefüllt mit Leid
um mich wächst eine Mauer
mein Herz ist eng statt weit.
Ich sag‘ dir, wie ich fühle
mein Herz ist still und schwer
ich liebe nicht das Kühle
die Wärme um so mehr.
Nun bin ich sehr alleine
in meiner alten Welt
und oft – nur so zum Scheine
glaub‘ ich, daß es gefällt.
Ich fühle mich so abgeschmückt
und einfach hingestellt
und bin dem Leben sehr entrückt
hab‘ wenig, was noch zählt.
Ich kann es noch nicht fassen
daß du nie bei mir bist
möcht‘ deine Hand erfassen
damit du nicht vergißt.
Auch, wenn ich dich mal rügte
hab‘ ich dich stets geliebt
selbst, als die Liebe trügte
wenn alles sich verschiebt.
Ich liebte sehr dein Wesen
und deine ganze Art
die schönen schwarzen Haare
und den gepflegten Bart.
Ich liebte deine Füße
die Hände und den Mund
und deiner Augen Grüße
mit ihrem tiefen Grund.
So muß ich Abschied nehmen
von dir und dem, was zählt
ich brauch‘ mich nicht zu schämen
denn du bist’s, der mir fehlt.
Es gibt wohl kein Zurück mehr
und auch kein Happy-End
ach ja, es ist unendlich schwer
wenn man sich so getrennt.
So schwebe ich vondannen
erst einmal von mir fort
ich wollt‘ ja nichts verlangen
und nicht dein ewig Wort.
Nun ist für mich gerissen
die Strähne mit dem Glück
ich werde dich vermissen
und sehne mich zurück.
Und eins noch sollst du wissen:
So, wie ich dich geliebt
werd‘ ich dein Wesen missen
weil’s das nie wieder gibt.

Es zieht mit leisem Wehen
viel Wehmut durch’s Gemüte
und will nicht von mir gehen
obwohl ich’s gern verhüte.
Der Schmerz bestimmt mein Wesen
seit vielen Jahren nun
möcht‘ in der Seele lesen
und in der Liebe ruh’n.
Gern will ich deinen Frieden
und deiner Hände Glück
doch du hast mich gemieden
und kommst nicht mehr zurück.

Wenn dein Bild auch schon verblaßt
und den Schmerz in mir verschließt
ist mein Fühlen keine Last
wenn auch niemand es genießt.
Leider ist mein neues Sein
ohne dich nur halb so wert
läßt mich nicht in Träume ‚rein
wo sich auch die Liebe mehrt.
Nein, du weist mich aus dem Leben
das du dir erobert hast
doch normal wär‘ es, zu streben
daß der Mensch nur nichts verpaßt.
Aber du hast dich entschieden
mich nach so viel guten Jahren
einfach von dir wegzuschieben
konntest es mir nicht ersparen.
Ich bin nun gelähmt, verwundet
kann mich niemals wohl gewöhnen
weiß auch nicht, was mir noch mundet
würde mich so gern versöhnen.
Doch die Liebe ist gegangen
schon vor vielen schweren Tagen
und ich fühle mich gefangen
werde immer mehr verzagen.

Heute fühle ich voll Trauer
eine Liebe, die verhallt
und ich spüre diese Mauer
die so dunkel, hoch und kalt.
Um mein Herz legt sich ein Band
fest aus Eisen voller Qual
lieber spürt‘ ich deine Hand
doch sie scheint mir feucht und schal.
Denn die Liebe ging verloren
lange wurd‘ damit gespielt
damals war ich neugeboren
doch dann wurd‘ ins Herz gezielt.

Da schwanke ich durch’s Leben nun
schon viele lange Wochen.
Was ist mein Ziel, was will ich tun
und was hab‘ ich verbrochen?
Die Seele ist nicht unversehrt
ist tot und abgehärmt.
Was ist geschehn, was war verkehrt
wo gibt es, was mich wärmt?
Die Werte, die mir einst so teuer
sind heut‘ verpackt und zugeschnürt
wo find‘ ich neues Lebensfeuer
das erst erwärmt und dann entführt?
Ich muß die Werte selber schaffen
aus mir heraus in dieser Not
wo ständig die Gefühle schlaffen
ist auch der Mensch bald kalt und tot.
So wehre ich mich gegen das
was Kummer nur und Leid mir bringt.
Noch denke ich vom Leben was
wenn’s mich auch erst ins Abseits zwingt.
Auch, wenn du mich verlassen hast
mein Leben arm, voll kalter Schauer
so ist’s doch, daß es zu mir paßt
auch trotz der langen Trauer.
Nun suche ich mir einen Weg
der mir die Quelle weist
geduldig sein auf Pfad und Steg
zum Ziel führt er doch meist.

Schon lange bin ich ohne dich
doch die Gedanken ruhn bei dir
du ließest mich zwar nicht im Stich
doch bist konkret nicht mehr bei mir.
Und trotzdem fühle ich das Glück
das mich mit dir so lang verband
ich spüre es und Stück für Stück
wächst mit dem Wissen mein Verstand.
Ich habe diese Nähe gern
die nun so zart mit mir empfindet
du bist so nah und doch so fern
und fühle, was uns noch verbindet.
Doch trotzdem ist dein Bild in mir
nicht mehr als lauter Phantasie
an jedem Tag bist du bei mir
nicht wirklich, nur als Theorie.
Ich möchte lernen, zu erleben
was neues Glück mir geben kann
und ohne dir ganz zu entschweben
sehn ich mich nach einem Mann.
In Treue bleib‘ ich dir verbunden
und denk‘ an dich voll Zartgefühl
es quälen mich die alten Wunden
noch habe ich kein neues Ziel.

Und wär‘ mein Herze auch zerbrechlich
die Liebe macht es groß und weit
und Streit wie Frust ganz nebensächlich
nur wichtig ist: Wir sind zu zweit.
So warte ich auf dich ein Leben
ich schaue Jahre schon nach dir
der so viel Liebe zu vergeben
und lange auch gesucht nach mir.
Ich hätte gern viel Zuversicht
daß meine Liebe wird erblüh’n
zu lange lebte ich Verzicht
und das Verlangen viel zu kühn.
So schaue ich zum Fenster ‚raus
und meine Hände werden alt
doch Falten machen mir nichts aus
wär‘ nur die Seele nicht so kalt.
Ich stehe auf und strecke mich
und bin bereit zu neuem Tun
zwar bin ich auch nichts ohne dich
für andres Glück doch nicht immun.
Und eines Tages, gar nicht weit
fast hätte ich schon aufgegeben
da ändert sich für mich die Zeit
und öffnet mir ein reiches Leben.

Silvester 2016

Dezember 31st, 2016

Das Jahr
schließt
seine Pforten
es ist
getan
nichts kommt
hinzu
es war
turbulent
es war schön
Liebe
Sorge
alles dabei
und die Hoffnung
trägt
mit Böllern
und besten Wünschen
in das
neue Jahr.

 
Sie
liebte
die Schwachen
die Verlierer
und
die Gemobbten
sie erahnte
deren Leiden
und war
bestürtzt
wie schnell
ihr Image
sank.
Sie kannte
selbst
die Traurigkeit
und die Leere
jeder Tag
ein Spießrutenlauf
und nie
ein Lichtblick.
Sie war
fähig
sich
aus der Umklammerung
zu befreien
doch es war
ein harter Kampf
mit Höhen
und Tiefen.
Es ist
gleich
warum jemand
nicht
gut ankommt
doch es ist
an allen
sie anzunehmen
und zu schützen.
Vielleicht
sind einige
derart traumatisiert
daß sie
unangenehm
erscheinen
mutlos wurden
und nicht
fähig sind
mitzulachen
und mitzumachen
mit denen
die es
von Anfang an
leichter hatten.
Sie alle
haben verdient
als Mensch
unter allen anderen
gesehen
zu werden.
Klüngelei
und Mobbing sind
wie die Pest
im Alltag.
Machen wir
Schluß damit
und lernen erst
zu schauen
und dann
zu urteilen.

Herzlichst
Eure Adele

009 Mammut

Dezember 30th, 2016

Seifenblasen
schillernd
und bunt
wie das Leben
umgeben mich
von der Luft
getragen
feuchten
mein Antlitz
berühren mich
sanft
platzen auf
rinnen als Tropfen
meine Wangen herab
umhüllen mich
mit ihrem
kurzen Leben
und vereinen sich
mit mir
bleiben haften
in meinem Sinn
ohne Namen
ohne Gestalt
doch
mit der Zartheit
eines feuchten Hauches
und der Gewißheit
von Schönheit
und Zärtlichkeit.
Da waren
das Meer
und der Strand
ein beharrlicher Wind
und wir
mit unserer Sehnsucht
im Herzen
Dunkelheit
und Glitzersterne
über uns
Strandhafer
und Dünen.
Wir fanden
zueinander
erst zögernd
und dann
mit dem Knall
einer Explosion.
Wir hatten alles
was notwendig war
Lichterketten
an Schiffen
das Schwappen
der Wellen
tiefschwarz der Himmel
über uns
mit jauchzenden Sinnen
einer Liebe
bunten Tupfern gleich
in der Nachtschwärze
am menschenleeren Gestade.
Männlich
warst du
so männlich
und die Sehnsucht
so weiblich
dazwischen ich
die aufsog
was Jauchzer
noch übrigließen.
Es war vollkommen
perfekt
und vergänglich.
Ein Träumer
bin ich
und sinnlich
bis unter die Haut
doch zutiefst traurig
daß das Leben
Realität abverlangt
immer wieder
die Hand aufhält
Wahrheit
sehen will
und Wirklichkeit
wie Theater spielt
wenn für mich
andere Musik ertönt
ein Himmel
voll Harfenklang
ohne jeden Glauben
daß sie
mich erdrücken könnten.
Und ewig
spielt
das Lied der Liebe.
Du
nahmst meine Hand
und wußtest nicht
daß es
für immer war!
Füße
im Sand
zwei kleine
zwei große
prägen Muster
am Strand
kleine Schritte
nebeneinander
immer gleich
Harmonie
zwischen
Muscheln und Steinchen.
Lauer Wind
im losen Haar
Abendkühle
auf warmer
brauner Haut.
Nichts ist schwer
nichts ist fraglich.
Kleine Hand
in deiner Hand.
Nimm
mein Gesicht
wenn du gehst
meinen Blick
meine Haut
nimm von mir
atme mich
spüre mich
wo du auch bist.
Ich fand
warme Haut
schöner als Keuschheit
wahrer
empfand Wärme
und Sinnlichkeit
wo Enthaltung
frösteln ließe
schmiegte mich
gab und nahm
bis man
mir sagte
ich käme noch
in Verruf.
Das fand ich
erlebenswert.
Auf der Straße
des Glücks
hilft dir
kein Spoiler
kein Turbo
und auch
kein breiter Reifen.
Das Glück
der Sekunde
erreicht dich
wo immer
du es erkennst.
Halt mich fest
hoffte ich
doch du
ließest los
warst ein Schmetterling
sommerleichter Flieger
von Blüte
zu Blüte.
Du gabst dich
bei allen ganz
und jede neue Schönheit
wurde die beste.
Bist du gelandet
um zu bleiben
oder wirst du dir
die Flügel brechen
bei einem deiner
Hochzeitstänze?
Wir suchten Muscheln
am Strand
und schöne
glatte Steine
streichelten darüber
voll Liebe
und Freude
am Horizont
zogen Schiffe
über uns
blauer Himmel
Sonne
ein paar Wolken
und wir stapften
im Sand
der warm
und trocken war
von der Hitze
des Tages.
Kinder schaufelten
Eimerchen voll
kreischten
spielten versunken
Geruch
von Sonnenöl
ganz nah
doch wir
fühlten nur uns beide
ohne Worte
Nase an Nase.
Später
liefen wir lachend
herum
warteten ab
bis der Strand
sich leerte
wunderschön
die Nacht
im Strandkorb
hungrig vor Liebe
gesättigt
vom Glück.
Ich bin
ein Kind
des Nordens
liebe das Meer
und bunte Häfen
Boote und Schiffe
Segel und Masten.
Wind und Wellen
Wolken
zerrissene Bilder
am Himmel
Sturm
sind meine Heimat
Familie
Freunde
Ebbe und Flut
mein Atem
und
wenn die Bäume
sich biegen
und die Halligen
landunter melden
ist meine Seele
zu Hause
ruht aus
im Arm
der großen Welt.
Ohne Schirm
stand ich
im strömenden Regen
suchte
keinen Schutz
strahlte vor Frische
und Freude
und alle
die vorbeihasteten
glaubten
ich hätte
meinen Verstand
verloren.
Ich liebe Regen
er macht mich
glücklich.
Behutsam
setzte ich
die Mücke
auf den Elefanten
und wartete
auf Reaktion.
Nichts war
denn beide
wollten
nur Frieden.
Ich wusch mir
die Freude
aus dem Pelz
denn
ich strapazierte mich
bis auf
die nackte Haut!
Manchmal
sind die Blumen
fremder Vorgärten
einziges Glück
Entspannung
in schwieriger Zeit.
Doch
ist das nicht schon
ein Anfang
wenn du
das zauberhafte Bild
mit allen Sinnen
erfaßt?
O, ich weiß
du möchtest tanzen
und jubeln
Spaß haben
und das Glück
am Kragen reißen
ich ahne deine Pein
nicht nur
ich weiß noch
wie ich fühlte
es war wirklich
eine Zeit
voll Furcht
und Schmerz
doch ich
ermutigte mich
und machte
erste Schritte.
Ganz klein
waren sie
und zaghaft
schaute zurück
statt nach vorn
aber irgendwann
war ich
entschlossen
der Sonne
entgegen
zu schreiten.
Wenn du selbst
nicht gehen kannst
dann gehe
auf Rädern
oder am Stock
aber bleibe
niemals
einfach liegen
wenn nicht
das Liegen
dein wahres Los ist.
Steh auf
egal wann
zu spät
ist es wohl nie
steh nur auf
und hilf
der Welt
auf die Sprünge.
Dann lebst
auch du
voll Freude.
Wer niemals
Fehler macht
erfährt auch nie
das Glück
aus ihnen
zu lernen!
Fehler vermeiden
ist ähnlich
wie
Glück verhindern.
Donnergrollen
zuckende Blitze
und Platzregen
waren mir Freunde
als ich Fenster
und Türen öffnete
um endlich
das Leben
hereinzulassen!
Ich scheute
Schiffsschaukel
Riesenrad
und Achterbahn
und das Geschubse
im Auto-Scooter
Lärm
und den Geruch
von Bier
und fetten Würstchen
doch der Jahrmarkt
zog auch mich an
ein Hauch
von Fremdheit
und Geheimnis
ließ mich
all das
was ich nicht mochte
vergessen
wenn es mich
ins bunte Treiben
wehte.
Das Glück
stand unter Druck
und spürte
Zugzwang
denn du wolltest es
jeden Tag
und in großen Mengen
so daß es ahnte
ausgebeutet
zu werden.
Da verließ es dich
vorerst
um anderen
auch
von sich
zu schenken.
Ich war lange
kampfbereit
obwohl ich
vielleicht
gar keinen Feind
hatte!
Liebe
stimmt milde
macht dich
rund und weich
ist süß
oder auch feurig
auf jeden Fall
ein Genuß
zart oder knackig
du möchtest
immer mehr
auch wenn
deine Portion
bereits riesig ist.
Ich glaubte
an Idylle
und ewige Treue
Einzigartigkeit
und tiefes Vertrauen
während du mich
kaltlächelnd
deiner Gebetskette
zufügtest.
Ich rührte
im großen Topf
der Welt
doch meine Kelle
war viel kürzer
als andere
und
ich verbrannte mir
die Finger.
In Gedanken
ritt ich
den temperamentvollen
Hengst
doch man sattelte
für mich
stets
das zahme Pony.

-9-29- Ich wollte …
Ich wollte
lieber
mit den Wildschweinen
suhlen
als mit Stofftieren
im Himmelbett!

-9-30- Ich nahm … (by Adele)
Ich nahm
das Ende
als Anfang
und fand
mein Glück
nach langer Zeit.

-9-31- Du … (by Adele)
Du
wenn du
traurig bist
und einsam
wenn du
resigniert hast
und dich
selber schon
aufgeben willst
dann mache doch
eine Reise
in dein Ich
in die Wahrheit
deines Seins.
Besuche
jede Zelle
schalte
einmal völlig ab
tauche ein
in das Geheimnis
deiner Seele.
Du kannst lernen
die Hektik
deines Lebens
kurz zu verlassen
du siehst Muster
und Farben
warme Töne
die nach Frieden
aussehen.
Ich selbst
habe das erfahren.

-9-32- Ich öffne …
Ich öffne
mein Fenster
bei strahlendem Gewitter
und gehe spazieren
wenn tiefschwarze Sonne
jubeln läßt
wenn Platzregen
vom Himmel scheint
und Hagelzucker
herunterbröckelt.
Ich
mache
das Wetter
und genieße es.

-9-33- Du bist nicht … (by Adele)
Du bist nicht
deines Glückes Schmied
doch
du kannst
an den Reglern drehen
wenn dein Leben
deinen Wünschen
nicht entspricht!

-9-34- Ich esse … (by Adele)
Ich esse
lieber Brot
in Freiheit
als Kaviar
im Gefängnis
starrer Konventionen!

-9-35- Wenn du … (by Adele)
Wenn du
verliebt bist
wandeln sich
schwere Wolken
zu Daunenkissen
hartes Brot
zur Köstlichkeit
und aus Wasser
macht du
Wein.
Ja, wenn du
liebst
möchtest du
nur noch tanzen
und singen
nichts ist schwer
und der Alltag
wird zum Vergnügen.
Wenn du
nicht mehr liebst
wenn Enttäuschung
an dir nagt
und die Sucht
nach Eifer
dich peinigt
wird selbst
aus Kaviar
einfach nur
Mäusedreck.

-9-36- Schwarz … (by Adele)
Schwarz
ist edel
Schwarz ist
elegant
Schwarz ist
ästhetisch.
Schwarz
ist in.
Schwarze Haut
auch?

-9-37- Du träumst … (by Adele)
Du träumst
von Frieden
und leckst
dennoch
skeptisch
an dunkler Haut!

-9-38- Wir sind … (by Adele)
Wir sind
alle
gleich.
Auch du.

-9-39- Du redest … (by Adele)
Du redest
von gelber Gefahr
aber
im China-Restaurant
fragst du
nach Spezialitäten!

-9-40- Du bist … (by Adele)
Du bist
dafür
das Ablegen
von Schleier
und Kopftuch
zu erzwingen
aber
an türkischen Stränden
bestehst du
lautstark
auf Nacktheit.
Für dich selbst.

-9-41- Du bist … (by Adele)
Du bist
der Mann
für alle Fälle.
Aber
bist du auch
in jedem Fall
ein Mann?

-9-42- Als ich mir … (by Adele)
Als ich mir
Frieden ausmalte
erschrak ich
denn erst da
wurde mir bewußt
daß Frieden
Wunsch ist
und keine Wirklichkeit!

-9-43- Brot … (by Adele)
Brot
in Freiheit
ist köstlich.
Brot
im goldenen Käfig
ist nur
eine Enttäuschung mehr.

-9-44- Es stimmt nicht … (by Adele)
Es stimmt nicht
daß ein einzelner
nicht verantwortlich ist
für den
ersehnten Frieden
der Welt.
Jeder
ist für sich
entscheidend
wenn er sich nur
für das Glück aller
entscheiden wollte!

-9-45- Du … (by Adele)
Du
wenn du
Frieden willst
dann fange du doch
damit an
vielleicht
ziehen andere nach.
Vielleicht.

-9-46- Ich glaubte … (by Adele)
Ich glaubte
an Wunder
und fragte mich
immer wieder
wie sie
gemacht werden!

-9-47- Ich spielte … (by Adele)
Ich spielte
Tauziehen
mit mir
doch dieses Spiel
war gar keines
denn es war
nichts als
bittere Wahrheit.

-9-48- Brot … (by Adele)
Brot
für die Welt
heißt eigentlich
Frieden
für immer!

-9-49- Ich spielte … (by Adele)
Ich spielte
den Clown
und war froh
denn
innerlich
durfte ich so
traurig bleiben!

-9-50- Du … (by Adele)
Du
solltest du
von allem
immer mehr
wollen
wundere dich
nicht
wenn die Vorräte
irgendwann einmal
erschöpft sind!

-9-51- Ich hatte … (by Adele)
Ich hatte
vergessen
was Liebe ist
hatte sie
in meiner Angst
vor dem Leben
beiseite geschoben
um ihr
gar nicht mehr
zu begegnen
doch
eines Tages
kam sie
umarmte mich
und
es war schön
wunderschön
wie immer.

-9-52- Ich wollte … (by Adele)
Ich wollte
keine Liebe mehr
lieber
nur noch Freundschaft
aber
ich konnte nicht
trennen
was eben doch
Liebe war
und nahm
dich so
wie ich dich fand.

-9-53- Der Himmel kam … (by Adele)
Der Himmel kam
tiefblau
mit silbernen Sternen
und einem Mond
so klar
und schön
kühl
und glitzernd
wie ein Diamant
und alles
an dir
war so edel
und rein
daß wir
die Stunde nutzten
und verbunden waren
Harmonie
in jeder Bewegung
bis die Sonne
den Tag
wachküßte.

-9-54- Ich hatte … (by Adele)
Ich hatte
mit dem Ende
einer Liebe
gerechnet
aber nicht
mit dem Tod
allen Gefühls!

-9-55- Ich fand … (by Adele)
Ich fand
mein Dasein
sinnlos
doch
dieser Glaube
erschreckte mich
so sehr
daß ich
nach neuen Werten
suchte
und sie
sehr bald fand.
Es gibt
viele Gründe
das Leben
zu scheuen
es ist ja auch
nicht leicht
aber heute
weiß ich
daß es
zehnmal mehr
Möglichkeiten gibt
nach neuer Schönheit
zu suchen.
Für dich selbst!

-9-56- Es ist nicht … (by Adele)
Es ist nicht
schlimm
wenn du
viele Jahre
traurig bist
weil eine Liebe
zerbrach
es wäre nur
traurig
wolltest du es
nicht doch
noch einmal
versuchen.
Denn
das Glück
ist immer
unterwegs.

-9-57- Du … (by Adele)
Du
wenn du einmal
ganz unten bist
dann zeige
deine Tränen
und deine Traurigkeit
sei ehrlich
zu dir
wie zu anderen
sei einfach du
in deinem Leid
putze dich nicht
um anderen
zu gefallen
obwohl du selbst
noch nicht
soweit bist.
Und irgendwann
kommst du
auf die Bühne
strahlend
wie immer
mit neuer Lust
am uralten Spiel.

-9-58- Weißt du … (by Adele)
Weißt du
ich habe dich lieb
ja
ich begehre dich
liebe dich
du bist eben so
wie ich mir
immer
jemanden
gewünscht hatte!

-9-59- Du weckst … (by Adele)
Du weckst
die Leidenschaft
in mir
die keine Leiden
schafft
sondern Schönheit
und Freude
weckst meine Liebe
mit dem Klang
von Harmonie
spielst
auf den Tasten
meines Pianos
Melodien
wie sie
vor dir
keiner entlockte.

-9-60- Du warst … (by Adele)
Du warst
das Tüpfelchen
in meiner Phantasie
doch nur
gespürt
hatte ich es nie.
Ich glaubte wohl
an eine andre Zeit
und machte mich
fürs Glück bereit.
Ich ließ mir
Zeit
bis ich
den Handschuh warf
und fragte mich
ob ich
als Frau
so darf.
Nun stehst du
lange schon
mir treu
zur Seite
bin glücklich
daß ich mich
aus mir
befreite.

-9-61- Seelenlosigkeit … (by Adele)
Seelenlosigkeit
im Gedränge
ist weitaus
trauriger
als Menschenleere
am einsamen Strand.

-9-62- Die Gleichgültigkeit … (by Adele)
Die Gleichgültigkeit
ist ein Gefühl
das mehr zerstört
als der Haß
denn
wenn dir alles
egal ist
was geschieht
ist das Gefühl tot
aber der Haß
bewirkt
daß die Gedanken
arbeiten
wenn du schon
nicht lieben
kannst.

-9-63- Das Glück ist … (by Adele)
Das Glück ist
ein Stückchen
Seligkeit
im Sturm
des Alltags
streichelt
deine Sinne
wie lauer Wind
macht
deine Gedanken
warm
und gemütlich
du taust auf
auch wenn
Eis und Schnee
dein Obdach sind.

-9-64- Ich fand … (by Adele)
Ich fand
mein Glück
in deinem Arm
und Zuflucht
an breiter Schulter
köstliches Brot
aus liebender Hand
wärmende
weiche Vertrautheit
gab mir Leben
zurück
wo ich es
verloren glaubte.

-9-65- Du sammeltest … (by Adele)
Du sammeltest
Muscheln
am Strand
Wind zerrte
an nackten Beinen
und ich warf
meinen Ball
gezielt
in deine Schätze.
Ich wollte
mit dir gehen
hatte mich
von weitem
verliebt
süße Sehnsucht
aus der Ferne.

-9-66- Ich fand mich … (by Adele)
Ich fand mich
nackt
und bloßgestellt
als ich
entdeckte
daß unser Weg
sich teilte.
Ich war
wie von Sinnen
nicht mehr ich
tauchte
in andere Welten
gedankliche Flucht
auf Straßen
die noch nicht
meine waren.

-9-67- Ich war allein … (by Adele)
Ich war allein
und ganz einsam
obwohl ich
umzingelt war
von Menschen
die bemüht waren
mich
meiner Pein
zu entreißen.
Ratschläge
und Forderungen
quälten mich
Liebe und Sorge
schlugen weitere Wunden
und nur ich allein
konnte heilen
weil niemand sonst
fühlte wie ich.

-9-68- Die Angst … (by Adele)
Die Angst
machte
einen Narren
aus mir
nicht die Furcht!

-9-69- Du … (by Adele)
Du
wenn du
meine Liebe willst
dann
suche sie lieber
im Arm
einer anderen!

-9-70- Liebe … (by Adele)
Liebe
ist immer
einmalig
obwohl
das Glück
der Liebe
dir sehr oft
begegnen kann!

-9-71- Das Glück … (by Adele)
Das Glück
mag dir
in dunklen Kellern
begegnen
wenn du
das Singen
nicht verlernt hast!

-9-72- Ich tanze noch … (by Adele)
Ich tanze noch
mit dir
fühle
deinen Arm
schwinge
mit dem Rhythmus
der Tanzmusik
im Gedenken
an unsere
gemeinsame Zeit.

-9-73- Manchmal … (by Adele)
Manchmal
glaubte ich
im Schmerz
ich hätte mich
verloren
doch verloren
hatte ich dich
und mich
habe ich
gewonnen.
Um einen
sehr hohen Preis.

-9-74- Gib dich … (by Adele)
Gib dich
nicht auf
wenn du glaubst
aufgeben
zu müssen.
Gib nur
die Mißtöne
um dich herum ab.
Ohne dich
kommt die Welt
nicht aus
denn gerade du
wärest
das fehlende Rädchen.

-9-75- Ich setzte … (by Adele)
Ich setzte
auf das
falsche Pferd
war angetan
von Körperbau
und Eleganz
doch
ich sah nicht
nach welcher Richtung
es seinen Kopf
neigte.
Ich schuftete
für das Futter
und den
warmen
trockenen Stall
ungezählte Stunden
voll Hingabe
und Zärtlichkeit
doch ich mußte
erleben
daß seine Herrin
eine andere war.

-9-76- Mein Werben …
Mein Werben
war lächerlich
denn ich
ahnte nicht
daß du
meinen Typ
in Wahrheit
gar nicht wolltest.
Ich warb
um dich
weil ich dich liebte
und du bemühtest dich
weil vielleicht ich
das kleinste Übel war!

-9-77- Du tanztest …
Du tanztest
auf vielen Hochzeiten
warst ein Eroberer
zärtlich
und sehr raffiniert
du wolltest alle
und bekamst
lange Zeit
nur mich.
Und
als du
alle haben konntest
war ich
nicht mehr
aktuell.
Doch ich
habe dich geliebt.

-9-78- Ich mußte …
Ich mußte
ausruhen
und lag
im Straßengraben
ermattet
von dem
was mich bewegte
doch meinen Weg
setzte ich fort
nachdem ich
regeneriert hatte
während du
mit aufgemotztem Motor
ohne Unterlaß
sinnlose Rennen fährst!

-9-79- Ich verstand nicht …
Ich verstand nicht
weshalb
deine Liebe erlosch
aber heute
kann ich glauben
daß es
für dich
nie Liebe war.
Du weintest
keine Träne
um mich
denn du
wußtest nicht
was in mir
zerbrochen war.

-9-80- Du warst …
Du warst
nie traurig
für mich
als ich
zu Staub wurde
weil die Energie
aus mir wich
das Lachen erlosch
und alles Fühlen
ertaubte.
Aber
meine Auferstehung
feiere ich heute
auch lieber
mit anderen
denn meiner Liebe
bist du
nicht mehr würdig.

-9-81- Du rittest …
Du rittest
hoch zu Ross
als ich
den Staub
der Straße kehrte
ich war nicht
traurig
denn ich
war es
die sich
aus eigener Kraft
nährte
während du
die Gunst anderer
immer noch
erhoffen sollst!

-9-82- Ich lachte …
Ich lachte
mir ins Fäustchen
obwohl
meine beiden Hände
amputiert waren.

-9-83- Du lümmeltest …
Du lümmeltest
gelangweilt
in deinem Salon
während andere
für dich
mit nackten Händen
glühende Kohlen
aus dem Feuer
zerrten.

-9-84- Lange …
Lange
war ich selbst
mir ein Rätsel
wollte mich lösen
und so
Erlösung finden
aus innerem Zwang
der mich quälte
und dem ich
nur mit dem Mut
der Entschlossenheit
begegnen konnte.
Ich bin mir
nähergekommen
habe leere Kästchen
füllen können
und bin sicher
mich nicht mehr
suchen zu müssen.

-9-85- Ich wollte …
Ich wollte
Glück schenken
und etwas Freude
doch zu viele
öffneten fordernd
beide Hände
und verlangten
Einsatz
den ich
nicht immer
leisten konnte.

-9-86- Ich bin nicht …
Ich bin nicht
stark
und nicht
schwach.
Ich bin
ich
wenn du mich
läßt.

-9-87- An deinem …
An deinem
Du
will ich
nicht rühren
doch
meine Sucht
nach Harmonie
schlägt manchmal
Kapriolen.

-9-88- Ich schlug …
Ich schlug
der Puppe
ins Gesicht
und spürte Schmerz
an eigener Haut.

-9-89- Puppen …
Puppen
zeigen keinen Zorn
und wehren sich
nicht
sind stumm
lächeln
mit starrer Miene
wo doch
auch sie
resignieren könnten!

-9-90- Ich fand …
Ich fand
den Weg
nach Hause
bei gelöschten Laternen
ohne Energie
mit eisernem Willen
und brennendem Wunsch.

-9-91- Ich klappte …
Ich klappte
zusammen
und das
klappte
wirklich gut.

-9-92- Liebe …
Liebe
ist das
was wie Spiel
aussieht
das Spaß macht
obwohl es nicht
spaßig ist
sondern
äußerst ernst
mit Spielregeln
die gelernt werden
sollten
weil aus dem Spiel
sonst
bitterer Ernst
werden könnte
was eigentlich
als ernsthaftes Spiel
gedacht war.

-9-93- Ich befreite …
Ich befreite
den Vogel
aus dem Käfig
und er flog
weit
weit weg
obwohl er mich
liebte
denn mein Entschluß
gab ihm
die Freiheit
die er
ersehnt hatte.

-9-94- Es war Sand …
Es war Sand
im Getriebe
doch
anstatt
mich zu befreien
nahm ich
zähneknirschend
die Folgen
auf mich!

-9-95- Nur ganz kurz …
Nur ganz kurz
sollte meine Reise sein
aber ich
belud mich
mit Koffern
und Schachteln
deren Menge
lästig war.
Vielleicht
fürchtete ich
Mängel an der Freude
wenn ich nicht
alles
bei mir trug!

-9-96- Ich zog …
Ich zog
an beiden Enden
des Taues
und erlebte
nichts als
Stillstand.

-9-97- Ich war keine …
Ich war keine
Anziehpuppe
mit starrem Grinsen
und dämlichen Gedanken
ich war
kompliziert
wußte
was ich wollte
und vor allem
was ich
nicht wollte.
Ich dachte
an Liebe
und du
nur noch
an Flucht.
Es paßte nicht.
Das war es.

-9-98- Du …
Du
wolltest du
mit mir gehen
müßten sich
unsere Schritte
angleichen
denn Trippelschritte
bringen uns
nicht weiter
und deinen
ausladenden Sprüngen
könnte ich nicht folgen.

-9-99- Ich löschte …
Ich löschte
das Licht
um abzuschalten
und in der Dunkelheit
erhellten mich
friedvolle Gedanken.

-9-100- Ich versteckte mich …
Ich versteckte mich
und es war
kein Spiel
sondern mein Leben
weil ich mich
sorgte
euch merkwürdig
zu erscheinen.

-9-101- Ich brannte …
Ich brannte
die Hecken
um mich
nieder
und riß
Wände um
brauche mich
heute
nicht mehr
abzuschotten
weil ich selbst
mich akzeptiere
und mehr liebe
als vorher.

-9-102- Leg doch …
Leg doch
deine Hand
auf meine
du ahnst nicht
was du mir
geben könntest!

-9-103- Ich nehme …
Ich nehme
deine Hand
in meine
umschließe dich
mit Zärtlichkeit
und werde
stumm bleiben
wenn ich spüre
daß jedes Wort
dich tiefer
in die Keller stieße.

-9-104- Es war …
Es war
nicht Eifer
und nicht Gier
kein Besitzenwollen
und auch kein
Einsammeln
von Liebhabern
Wettbewerb
mit anderen
es war Liebe
und Innigkeit
wunderbares Vertrauen.
Ich traute dir
ganz tief
von innen heraus
aber vor allem
traute ich mir
wie nie vorher.

-9-105- Die Mücke …
Die Mücke
war mir
weniger vertraut
als der Elefant
denn die Mücke
ließ sich nicht
fixieren
ich konnte ihr
nicht folgen
und hielt sie
für unberechenbar.
Der Elefant
strahlte
Behäbigkeit
Freundschaft
und Gelassenheit aus
obwohl er
ungleich gefährlicher ist!

-9-106- Ich lasse Wunder …
Ich lasse Wunder
geschehen
zauberhaftes Erleben
beflügelt
und alle Sinne
tauchen ein
in ein Gefühl
ungeglaubten Glücks.

-9-107- Du ersehnst dir …
Du ersehnst dir
Frieden
dich erschreckt
brutales Handeln
in der ganzen Welt
zitterst mit
bei Überfall
und Geiselnahme
möchtest richten
über Kidnapper
Intriganten
und Betrüger.
Doch
du sitzt
im Sessel
und hebst
keinen Finger.
Was
macht dir
Angst?

-9-108- Du suchst …
Du suchst
dein Glück
im Alkohol
hoffst auf Entspannung
Gelassenheit
und erholsamen Schlaf.
Nichts davon
wird geschehen
denn du wirst
all dieses
niemals finden
in diesen halbgeleerten Flaschen
wenn du
dein Lager
mit torkelndem Gang
aufsuchst
werden dich Bilder
peinigen
die du gar nicht
gebrauchen kannst!

-9-109- Ich schoß mir …
Ich schoß mir
einen Clown
und hoffte auf
ein Wunder.

-9-110- Ich gab …
Ich gab
aus mir
doch ich
verausgabte mich
vollständig.

-9-111- Wunder …
Wunder
findest du
nicht
in der Wundertüte
doch es mögen
wundersame Dinge
eingetütet sein.
Wunder
geschehen
und werden nicht
witzig verpackt
denn Wunder sind
dem Kuß
der Sonne gleich
sie geschehen dir
sind nicht
zu greifen
und niemals
wird auch nur einer
sie verstehen.

-9-112- Das Glück …
Das Glück
kann ich nicht
machen
und dennoch
viele Male
verschenken
wenn gerade du
empfänglich
dafür bist.

-9-113- Hast du einmal …
Hast du einmal
nur eine Hand frei
für deine Wünsche
setze doch
eine Handpuppe darauf
halte Dialoge
mit ihr
inniges Verstehen
in schwierigen Stunden
Harmonie
aus eigener Hand
ohne
im Monolog
stumm bleiben
zu müssen.

-9-114- Sprich nicht …
Sprich nicht
über Wunder
wenn dir nur
etwas Gutes
widerfahren ist
denn Wunder
gingen so tief
in dich ein
daß du
vielleicht niemandem
davon erzählen wolltest.

-9-115- Du packtest Schnickschnack …
Du packtest Schnickschnack
in eine Tüte
und nanntest
dein Werk
Wundertüte.

-9-116- Du konntest …
Du konntest
meine Trauer
nicht verstehen
denn du
warst nur
ein wenig
traurig.

-9-117- Ich weinte …
Ich weinte
viele Tränen
doch du
befreitest dich
mit einem Wasserfall
aus deinen Augen.

-9-118- Ich mußte …
Ich mußte
mir selbst
die Liebste sein.
Das war
unendlich
schwer.

-9-119- Es war …
Es war
nicht leicht
mein Clown
zu sein
doch
ohne ihn
hätte ich
nicht überdauert.

-9-120- Leben …
Leben
kann nachwachsen
sollte es
zerstört sein
doch der Mut
zur Liebe
in Innigkeit
trüge
häßliche Flecken
und Liebe
ohne Innigkeit
ist ja nur
geliehen.

-9-121- Ich lieh mir …
Ich lieh mir
ein Täßchen voll
Glück
und behauptete
mein Leben sei
vollkommen.

-9-122- Kratze nicht …
Kratze nicht
an meiner Würde
kratze lieber
an meiner Tür.

-9-123- Ich fand …
Ich fand
mein Glück
im Leierkasten
denn
mit ihm
leistete ich mir
unbeschwerte Tage
in Anonymität
obwohl
ich mich
öffentlich zeigte.

-9-124- Du schlugst mich …
Du schlugst mich
nicht im Sport
nicht beim Singen
und nicht
im Beruf.
Du schlugst
meine Seele.

-9-125- Ich beschwerte mich …
Ich beschwerte mich
mit dem Ringen
um Unbeschwertheit.

-9-126- Ich fand …
Ich fand
die Liebe
mit Leichtigkeit
aber leicht
fand ich sie
nicht!

-9-127- Du gabst mir …
Du gabst mir
dein Haus
ich gab dir
Heimat.

-9-128- Ich esse …
Ich esse
mein Brot
mit Wasser
du trinkst
den Wein
mit anderen.

-9-129- Ich verlor …
Ich verlor
mein Leben
doch
das Atmen
nicht.

-9-130- Streichel mich …
Streichel mich
wenn ich
traurig bin
ich weiß
daß du es kannst
doch sei streng
mit mir
wenn ich
vom Pfad abweiche.
Kannst du
auch das?

-9-131- Mache dich …
Mache dich
kleiner
solltest du
übermächtig werden
aber
mache dich
gerade
wenn du
an meiner Seite
im Boden
versinkst.

-9-132- Ich bin nicht …
Ich bin nicht
jung
und nicht alt
ich bin
neu.
Für mich
und
für dich
und vielleicht
für euch alle.

-9-133- Nimm mich doch …
Nimm mich doch
in die Arme
sollte ich
von dir
wegstreben.
Ich will nur
vermeiden
daß du
erschrickst
darum
erwäge ich
Abstand.

-9-134- Halt mich fest …
Halt mich fest
im starken Arm
gewähre mir Schutz
aber sei mir
auch Schranke
wollte ich
über mein Ziel
hinausschießen wollen.

-9-135- Ich erwarte …
Ich erwarte viel
von dir
wünsche mir
daß du mich
kennst
und durchschaust
ohne mich
gläsern
für dich
zu machen.
Dafür
gebe ich dir
was meine Innigkeit
und mein Vertrauen
nur hergeben kann
denn
weißt du
ich habe dich lieb.

-9-136- Eine Leine …
Eine Leine
lehne ich ab
ich gehe
auch nicht
bei Fuß
doch ich wollte
neben dir gehen
im Gleichschritt
und kämen wir
aus dem Takt
wäre ich bereit
mich dir
anzugleichen
und zu versuchen
mit dir
Schritt zu halten
ohne Leine
und ohne
schrillen Pfiff.

-9-137- Streiche mich nicht …
Streiche mich nicht
aus deiner Liste
solltest du
mich lieben
streiche
die anderen
wenn wir uns
verbinden!

-9-138- Wenn du heute …
Wenn du heute
traurig bist
sieh aus dem Fenster
und schickt
der Mond
sein fahles Gelb
zur Erde
dann male ihm
ein Gesicht
gib seinen Zügen
Leben
ich werde mich
freuen
und zu dir
sprechen
denn der Mond
kann jeder sein
der es ernst
mit dir meint.

-9-139- Zuerst …
Zuerst
verschwendete ich
mich
und dann
verschwand ich
mußte Kraft schöpfen
in den kargen Zelten
einer Übergangswelt.

-9-140- Es steht gut …
Es steht gut
um mich
ich habe
gewonnen
im Kampf
um das Leben
das ich leben
kann
und nicht etwa leben
muß!

-9-141- Wolken ziehen …
Wolken ziehen
watteweiß
am Himmel
friedvolles Gleiten
winken mir zu
und ich
schaue Freunden nach
bis zum Horizont.

-9-142- Der Wind …
Der Wind
säuselt
durch die Bäume
läßt die Krone
leise schwanken
löst bunte Blätter
von den Zweigen
und sacht
zur Erde gleiten.
Golden glänzt
die Sonne
auf farbfrohe Tupfer
am Boden
die Farben
des Herbstes
streicheln
mein Gemüt
machen mich
innerlich froh
und lassen mein Herz
vor Freude singen.

-9-143- Ich war eins …
Ich war eins
mit der Natur
fühlte mich
angenommen
und aufgenommen.
Ich wurde
nach und nach
auch eins
mit mir
war zwar uneins
mit dir
doch ich glaube
wieder
an eine
innerliche Einigung
denn die Gleichgültigkeit
dir gegenüber
brauchte ich
um meine Wogen
zu glätten
und um dich
dennoch
lieben zu können.

-8-144- Es war …
Es war
so schwer
für mich
einsam zu sein
Ausgebranntheit
zu ertragen
mit dieser Sehnsucht
im Herzen
die Schmerzen machte
innen
wie auch außen.

-9-145- Unter meiner Haut …
Unter meiner Haut
brannten Feuer
und ich
konnte mich nicht
befreien
weil die enge Hülle
standhielt
ich war stark genug
die Hölle
zu ertragen
und doch
zu schwach
um nach dem
inneren Inferno
einfach weiterzuleben.

-9-146- Ich war …
Ich war
gefangen
in jenem Leben
das meines war
das ich liebte
und haßte
zugleich.
Ich hing daran
und wollte es
loswerden
doch den Weg
konnte nur ich
mir weisen
und
finden mußte
ich
die passende Tür.

-9-147- Ich spielte …
Ich spielte
Blindekuh
und Seiltanzen
zugleich
es mußte schiefgehen
wie die Hochzeit
mit der Walroßdame
und dem
beherzten Flohmann.
Es ging nicht
weil es nicht paßt!

-9-148- Du wolltest …
Du wolltest
vielleicht
nur ein wenig lustig
mit mir sein
ich fand zu dir
im Ernst
mit der Lust.

-9-149- Ich fand mich ab …
Ich fand mich ab
mit den Verhältnissen
doch du
wolltest mich
abfinden.
Das verstand ich
nicht!

-9-150- Die Hölle …
Die Hölle
im Kopf
besiegte mich
und
immer wieder
erlag ich
dem Wunsch
nach Betäubung.

-9-151- Ich suchte mir …
Ich suchte mir
eine Wolke aus
und war
entsetzt
weil sie zuerst
zerriß
und danach
wortlos
verschwand.

-9-152- Ich fand …
Ich fand
meinen Stern
am Himmel
nicht wieder
vielleicht
weil er erloschen war
oder
hatte ich ihn
zu wenig gekannt
um ihn
wiederzufinden?

-9-153- Ich griff mir …
Ich griff mir
in die Taschen
und verstand
meine Nacktheit
nicht!

-9-154- Ich gab …
Ich gab
mein Leben
aus der Hand
und wunderte mich
dennoch
daß es aus mir
wich.

-9-155- Du sprachst …
Du sprachst
von Liebe
und
ungekannter Zärtlichkeit
und doch
warst du
ruhelos
und immer
auf der Suche.
Ich glaubte
du hättest gefunden
wie ich.

-9-156- Du warst …
Du warst
alles
für mich
das Meer
und der Wind
der Himmel
das Glück
und die Freude.
Du warst
in meiner Liebe
alles geworden
und alles
ist eben
zu viel!

-9-157- Ich greife …
Ich greife
nach dem Regenbogen
male Noten
wie es mir gefällt
und spiele
in Gedanken
die zauberhafte
Farbenmelodie.

-9-158- Fange nicht an …
Fange nicht an
mir zu
mißtrauen
suche dir sonst
eine andere Miß
mit der du dich
trauen kannst!

-9-159- Ich fand …
Ich fand
dich
und hatte doch
nie
nach dir
gesucht!

-9-160- Mein Glück …
Mein Glück
ist manchmal
nur die Ruhe
vor mir selbst!

-9-161- Ich gab …
Ich gab
aus mir
und ich
gab mich aus
verausgabte mich
beim Geben
wie beim Vergeben.

-9-162- Du warst mir …
Du warst mir
Himmel
und Hölle
heute weiß ich
daß nur ich selbst
mir
die Extreme
bereiten kann.

-9-163- Das Glück …
Das Glück
läßt sich nicht
überreden
oder fordern
aber
es ist
nicht aufzuhalten
wenn es
bei dir
landen will.

-9-164- Ich habe …
Ich habe
in mir
einen Freund
gefunden
dem ich vertraue
der mich versteht
und der mich
kennt
wie niemand sonst.
Ich habe jetzt
mich
wenn ich auch immer
jemanden
für mich hatte
den ich mochte
und liebte
doch
das wahre Verstehen
erwarte ich heute
nur noch von mir.

-9-165- Ich war …
Ich war
unzufrieden
und kaufte mir
einen neuen Hut
für oben
Rollschuhe
für unten
nahm mir
einen Hund
für draußen
und
eine Schmusekatze
für drinnen.
Ich pfiff
schmutzige Lieder
und legte Tempo vor
doch innerlich
änderte sich
nichts.
Ich mußte
mich
verändern
von innen
nach außen.

-9-166- Ich schenkte mir …
Ich schenkte mir
ein Lächeln
und meine Züge
entspannten sich.

-9-167- Ich …
Ich
entpuppte mich
obwohl
ich mir nie
geleistet hatte
eine Puppe
zu sein!

-9-168- Du bist …
Du bist
noch heute
etwas Besonderes
für mich
im guten Sinne
wollte
liebevoll sein
in meinem Denken
manchmal
fällt es
so schwer
doch mein Grundgefühl
hält
den positiven Pegel.

-9-169- Ich gab dir …
Ich gab dir
mein letztes Hemd
du
trenntest dich
von einem Lächeln.

-9-170- Der Zug …
Der Zug
der Zeit
nagt nicht
an mir.
Es ist
die Uhr
die mich
verschlucken will!

-9-171- Wir werden …
Wir werden
einander
wiedersehen
irgendwo
irgendwann
und hoffentlich
an einem
schönen Tag.
Oder
würde der Tag
erst dadurch
schön?

-9-172- Ich war …
Ich war
dem Himmel
schon so nahe
sehnte
die Friedlichkeit
die er verspricht
herbei
und hatte
Verbindung aufgenommen
indem ich mich
abfand
mich räumlich
zu verändern
doch meine Ergebenheit
führte mir
Aufträge zu
die ich
nur hier
erfüllen kann.
Es ist
wieder schön
auf der Erde
oder ist es nur
besser
mit mir?

-9-173- Gedanklich …
Gedanklich
werfe ich mich
in knackiges Leder
schwinge mich
auf die
schwere Maschine
und rase los
nur um abzuheben.
Ich leiste mir
den Kick
der Gefahr
doch in Wahrheit
hüpfe ich
lieber
wie der kleine Spatz
auf die
ausgestreckte Hand.

-9-174- Ich konnte …
Ich konnte
meinen Schmerz
nicht
mit Haßgefühlen
mindern
weil ich
keinen Haß fühlte.
Ich erlebte
alle Phasen
der Traurigkeit
und der Trauer
als wärest du mir
durch den Tod
genommen worden.

-9-175- Wir sagten …
Wir sagten
noch ein paar Worte
zum Schluß
doch keiner
gab zu
daß es
das Ende war.

-9-176- Ich empfand …
Ich empfand
tiefe Trauer
ohne dich
und
ohne deine Liebe
doch niemand
hatte mir je
beschrieben
wie es ist
wenn der Himmel
auf mich
niedersackt
und Wolken
mich ersticken
wenn der Boden
unter meinen Füßen
sich als Falltür
entpuppt.
Ich wollte schreien
und konnte
es nicht
ich wollte treten
und glaubte mich
gelähmt.
Ich gab mich
den Gefühlen hin
war ohne Kraft
und wehrte mich
nicht mehr
denn ich war
ohne Macht
so lange
bis ich
schreien
und treten konnte.
Ich trat
nach mir
und lebe.

-9-177- Andere …
Andere
fanden mich
schrecklich
ich fand mich
gar nicht
bis ich mich
entdeckte.

-9-178- Ich war …
Ich war
wie eine Feder
im Sturm
flog nicht
selbst
sondern
wurde geflogen.

-9-179- Du …
Du
wenn du liebst
dann liebe
nach deines Herzens Lust
doch verschenke dich
nicht
nur weil
die Lust im Herzen
gerade erwacht ist.

-9-180- Man sagt …
Man sagt
so leicht
aus Schaden
würde man
klug.
Aber so
ist es nicht
denn
nach einem Schaden
erlangst du nur
mehr Reife.

-9-181- Bei dir …
Bei dir
fühlte
ich mich
geborgen
und mußte mich
nicht verbergen.
Ich fühlte mich
getragen
und gewiegt
ohne
die Rolle
eines Kindes
ganz
zu spielen
denn ich brauchte
nur Schutz
und Liebe
wie ein Kind
weil ich
verletzt war
wunden Gefühlen
ausgesetzt
die ich selbst
noch nicht
benennen konnte.

-9-182- In deinen Armen …
In deinen Armen
fand ich
Frieden
bis du mich
am ausgestreckten Arm
hungern
und dursten ließest.

-9-183- Du warst …
Du warst
die Wärme
meiner Sonne
die friedvolle Kühle
des Mondes
mein Sternendiadem.
Du bist
mir nicht mehr
nahe
wie einst
doch die Sonne
der Mond
und die Sterne
sind mir
geblieben
sind mir
ein Hauch
deiner Liebe
für alle Zeit.

-9-184- Ich warf mich …
Ich warf mich
weg
in meiner Trauer
glaubte daran
meine tiefen Gefühle
für dich
so loswerden
zu können.
Ich verstreute mich
verteilte alles
was ich war
weil mein Ganzes
blind
und taub war
in meiner Not.
Ich fing mich wieder
setze mich zusammen
wie ein Puzzle
und bei jedem Teilchen
möchte ich jubeln.
Ich hatte
nur ausgeruht.

-9-185- Wirf dich …
Wirf dich
nicht weg
nicht zu weit
nein
bleibe noch
denn es mag sein
daß du
gerade dich
einmal
sehr vermißt.

-9-186- Ich habe Zeiten …
Ich habe Zeiten
erlebt
in denen
ich mich selbst
küßte
und umarmte
es waren
schlimme Jahre
aber Zärtlichkeit
zu mir
baute Brücken
für die Liebe
zu anderen.

-9-187- Das Leben ist …
Das Leben ist
Kampf
und Krampf
Verlieren
und Leiden
und auch
Zorn und Haß.
Das Leben ist
Liebe
und Freude
Schönheit
und Glück
Verstehen
und Verstandenwerden.
Es ist alles da
nimm es hin
denn du kannst
nur ein wenig
an den Rädchen
drehen
weil der große Plan
bereits steht.

-9-188- Ich steckte …
Ich steckte
das Glück
in einen
dunklen Sack
und band ihn
oben zu
stellte ihn
an einen
kühlen Ort
damit es nicht
verdürbe.
Ich wollte
von dem Vorrat
naschen
wann es
mir gefiel.
Doch
dem Glück
war es nicht recht
und es verschwand
auf Wegen
die ich nie
erkunden konnte.

-9-189- Ich malte …
Ich malte
meine Furcht an
und wählte
kühles Blau
damit ich
meine Hitze
abkühlen könnte
wenn sie mir
ins Bewußtsein
kriecht
um mich
nachhaltig
auf Achtzig
zu bringen.

-9-190- Das Glück …
Das Glück
kam oftmals dann
wenn ich es
ganz besonders
ersehnt hatte
denn das Glück
hat Freude daran
sich immer wieder
zu verteilen.

-9-191- Das Glück …
Das Glück
ist das Gold
der Seele.

-9-192- Du …
Du
wenn du mich
noch liebst
behalte
all dein Wissen
für dich
zehre
von der alten Zeit
wie ich
denn auch ich
liebe dich
wie damals
als alles
noch paßte
und wir beide uns
als Traumpaar
fühlten
im zauberhaften Einklang
unserer Gedanken
und Melodien spielten
auf unsichtbaren
Instrumenten.
Laß uns
ein Paar bleiben
wenn wir auch
gemeinsam
nie mehr sind.

-9-193- Füße …
Füße
am Strand
Füße
im Sand
große und kleine
Muscheln
und Steine
inniges Verstehen
Wind zerrt am Haar
weht dein Gesicht zu
ich küsse
dich frei
lachend
besetzen wir
den letzten Strandkorb.

-9-194- Ich fand mich …
Ich fand mich
in deinem Arm
als ich
traurig war
fühlte dich
spürte dich
ich kuschelte mich ein
kringelte mich
zur Schnecke
alles war friedlich
und warm
obwohl du
gar nicht
neben mir lagst.
Meine Träume
und inniges Fühlen
führten mich
auch ohne dich
in das Land
des Glückes
in deinen Armen.

-9-195- Ich gab mich ganz …
Ich gab mich ganz
feilschte nicht
um Prozente
und bezahlte
für meine Liebe
den vollen Preis.
Vielleicht
zahlte ich
allein.

-9-196- Der Preis …
Der Preis
einer Liebe
wird erst sichtbar
wenn die Liebe
zu Ende ist.
Bist du
verliebt
denkst du nie
an das Chaos
das vielleicht
ausgelöst wird.
Du zahlst
unter Tränen
und meistens
allein.

-9-197- Du …
Du
wolltest du
meine Liebe
müßte ich gehen
denn Liebe
kann ich
nicht mehr geben
aber Freundschaft
und Nähe
wollte auch ich
gerne schenken
wenn ich
ein bißchen verliebt bin
doch Liebe
die wahre innige Liebe
werde ich
wohl nie mehr wollen
ich war zu verletzt
und bin
nicht mehr bereit
noch einmal
so zu leiden.

-9-198- Ich sitze …
Ich sitze
im Zug
der Zeit
und weiß nur
wie spät
es ist.
Auf meiner Uhr.

-9-199- Alles …
Alles
was ich weiß
ist gelernt
oder erfahren.
Alles
was ich wirklich
wissen will
kann ich nicht
lernen
sondern nur
erleben.
Dann aber
werde ich das Wissen
nicht mehr
nutzen können.

-9-200- Ich habe Fragen …
Ich habe Fragen
nach dem Tod
doch niemand
kann mir
Antwort geben
es sind nur
Spekulationen
und Aussagen
derer
die wieder
im Leben sind
weil sie
gerettet wurden.
Wurden sie
wahrhaft
gerettet?

-9-201- Ich fand …
Ich fand
zu dir
denn der Weg
war
mit Rosen bestreut.

-9-202- Wir schwammen …
Wir schwammen
auf einer Welle
waren
seelische Zwillinge
verstanden einander
ohne Worte
bis jeder
von uns
Forderungen stellte
die den anderen
verletzten.

-9-203- Du wolltest …
Du wolltest
Freiheit
mit anderen
ich wollte
Freiheit
nur allgemein.

-9-204- Die Zeit …
Die Zeit
mit dir
war zauberhaft
in der Haft
des Zaubers
der Liebe.

-9-205- Ich gab dir …
Ich gab dir
mein Leben
und du mir
deine Hand
doch die
nur leihweise.

-9-206- Ich wäre …
Ich wäre
so gern
der kleine Vogel
der für dich
singt
wenn du
dein Fenster öffnest.
Singen
und hüpfen
wollte ich
meine schönsten Lieder
wären dein
für alle Zeit.

-9-207- Auf deinen Wegen …
Auf deinen Wegen
möchte ich
Blumen streuen
denn
in meinen Gedanken
könnte
jeden Tag
Hochzeit sein
würde ich
mit dir
durch das Leben
schreiten.

-9-208- Du warst …
Du warst
mein Atem
und mein Traum
ich träume noch
von dir
und durch dich
aber atmen
muß ich
lange schon
allein.

-9-209- Ich liebte …
Ich liebte
das Leben
mit dir
doch ohne dich
lernte ich
es zu schätzen.

-9-210- Es ist friedlich …
Es ist friedlich
um mich
und friedvolle Ruhe
in mir
ich schöpfe
aus der Stille
und ungekannte Freude
begleitet meine Wege
in Gedanken
mit all denen
die ich liebe
ich flechte
alte Schönheit
und Liebe
in neues Leben ein
und lebe auf
in diesem Sinn.
Es ist schön
dieses Leben
vielleicht
gerade dann erst
wenn es nicht
leicht
und oberflächlich
gelebt wird.
Schwer ist es
wenn Schmerz
dich erpreßt
wenn Angst
und Furcht
dich in die Ecken
drücken.
Aber
es ist lebenswert
und daher
schön.

009-115 Du packtest Schnickschnack

Dezember 29th, 2016

Du packtest Schnickschnack
in eine Tüte
und nanntest
dein Werk
Wundertüte.